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Das Übergangswohnheim Krems besteht seit 1989. Seit seiner Gründung wurden im Wohnheim 539 Personen - das sind 458 Erwachsene und 81 Kinder - betreut (Stand 1.1.2010).

 

Die folgenden statistischen Werte beziehen sich nur auf den Zeitraum von 1.1.94 bis 31.12.2009 (16 Jahre)

Gliederung nach Frauen/Männer

Dies waren 85% Erwachsene (373 Personen), davon 71% Männer (Anzahl: 266) und 29 % Frauen (Anzahl: 107), und 15 % Kinder (Anzahl: 66).

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Gliederung nach Alter

Bei den Altersgruppen der 439 Klienten und Klientinnen waren die Gruppen von 19 bis 30 Jahre (145 Personen), 41 bis 50 (80 Personen) und 31 bis 40 Jahre (91 Personen) am stärksten vertreten.

altersgruppen.jpg (21787 Byte)

Arbeit

Von den 373 erwachsenen Personen im Berichtszeitraum standen 223 zumindest kurzfristig in einem Arbeitsprozeß. Sie arbeiteten insgesamt 1137 Monate. 

Wohnart nach Auszug:

Insgesamt sind im Berichtszeitraum 425 Personen ausgezogen. 

  • 41 % (175 Personen) zogen nach dem ÜWH- Aufenthalt in eine Mietwohnung.
  • 124 (29 %) Klienten und Klientinnen mußten bei Verwandten oder Bekannten unterkommen.
  • Im Anschluß an das Übergangswohnheim war für 41 Personen (10 %) ein Heim beziehungsweise für 13 Personen (3 %) eine stationäre Entwöhnung in einem Krankenhaus notwendig.
  • Sechs Klienten (1 %) kamen in Haft.
  • 35 Personen (8 %) wohnten in einer ambulant betreuten (Zu-)Wohnung des Übergangswohnheimes.
  • Weiters zogen 31 Klienten und Klientinnen (8 %) nach dem Aufenthalt im Übergangswohnheim sonstwohin z.B. in Firmenwohnungen, ins Krankenhaus, usw.. 

Vergleich der Einkommenssituation der ÜWH - Bewohner und Bewohnerinnen bei Einzug und Auszug

Beim Einzug ins Übergangswohnheim bezogen 39 % kein Einkommen, beim Auszug nur mehr 6 %. Beim Einzug gab es 11 % , beim Auszug 31 % LohnempfängerInnen.

Trotzdem bleiben noch 6 % der Klienten und Klientinnen, die beim Auszug kein Einkommen beziehen. Dies sind vor allem Frauen, die verheiratet sind oder in Lebensgemeinschaft wohnen.

(Abkürzungen: ALG = Arbeitslosengeld, NH = Notstandshilfegeld, KUG-WOGE = Karenzurlaubsgeld / Wochengeld, SH = Sozialhilfe, Antr/ALG = Antragsstellung auf Arbeitslosengeld) 

 

Lebensumstände der ÜWH-KlientInnen

Von den 373 erwachsenen Klientinnen und Klienten waren nur 47 nicht verschuldet. Die Schulden von 145 Personen betrugen weniger als 7.267.- €, die von 180 mehr als 7.267.- €. Von den 439 Bewohnern und Bewohnerinnen kamen 61 aus einem Krankenhaus, 44 aus der Haft und 62 aus einem Heim. Von Neustart wurden 58 Personen und von der Haftentlassenenhilfe 15 Personen betreut.
Von den 373 erwachsenen Klientinnen und Klienten hatten nur 91 keine größeren Probleme mit Alkohol. 224 Personen wurden bezüglich Alkoholproblem beraten, 12 wurden zu einer ambulanten und 46 zu einer stationären Entwöhnung motiviert

Anfragen um Plätze im ÜWH

Im Jahr 2009 fragten 128 Personen an.

 

Zu Geschlecht und Alter:
Im Jahr 2009 fragten 56% Männer und 44% Frauen an. Auffallend ist der hohe Anteil an Frauen. Altersmäßig signifikant war der hohe Anteil der 19 bis 30-Jährigen mit 31%.

Gründe der Anfragen:
Die häufigsten Anfragegründe in den siebzehn Jahren 1993 bis 2009 waren Delogierung (570 Personen; das sind 30%), Obdachlosigkeit (453 Personen oder 24%) und "Nach Krankenhaus oder Heim" (442 Personen oder 23 %). Es folgen Scheidung (231 Personen oder 12%) und Haftentlassung (219 Personen oder 11%). An Unterschied zum mehrjährigen Durchschnitt (1993 bis 2009) war im Jahr 2009 auffallend der hohe Anteil an Obdachlosigkeit (29%) und nach Krankenhaus oder Heim (28%).

Anfragende Einrichtungen:
Folgende Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialbereich nahmen 2009 am häufigsten mit dem Übergangswohnheim Krems bezüglich eines betreuten Wohnplatzes Kontakt auf: Beratungsstellen:23, Krankenhäuser:20, Sozialämter:11, Wohnheime:7, Jugendämter:6.
51 Personen fragten persönlich an.

 
 

OHNE ARBEIT KEIN GELD - OHNE GELD KEINE WOHNUNG - OHNE WOHNUNG KEINE ARBEIT

 

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