Dies waren 85% Erwachsene (373 Personen), davon 71% Männer (Anzahl: 266) und 29 %
Frauen (Anzahl: 107), und 15 % Kinder (Anzahl: 66).
Gliederung nach Alter
Bei den Altersgruppen der 439 Klienten und Klientinnen waren die Gruppen von 19 bis 30
Jahre (145 Personen), 41 bis 50 (80 Personen) und 31 bis 40 Jahre (91
Personen) am stärksten vertreten.
Arbeit
Von den 373 erwachsenen Personen im
Berichtszeitraum standen 223 zumindest kurzfristig in einem
Arbeitsprozeß. Sie arbeiteten insgesamt 1137 Monate.
Wohnart nach Auszug:
Insgesamt sind im Berichtszeitraum
425 Personen ausgezogen.
- 41 % (175 Personen) zogen nach dem
ÜWH- Aufenthalt in eine Mietwohnung.
- 124 (29 %) Klienten und Klientinnen mußten bei
Verwandten oder Bekannten unterkommen.
- Im Anschluß an das Übergangswohnheim
war für 41 Personen (10 %) ein Heim beziehungsweise für 13 Personen (3 %) eine
stationäre Entwöhnung in einem Krankenhaus notwendig.
- Sechs Klienten (1 %) kamen in Haft.
- 35 Personen (8 %) wohnten in einer ambulant
betreuten (Zu-)Wohnung des Übergangswohnheimes.
- Weiters zogen 31 Klienten und
Klientinnen (8 %) nach dem Aufenthalt im Übergangswohnheim sonstwohin
z.B. in Firmenwohnungen, ins Krankenhaus, usw..
Vergleich der Einkommenssituation der ÜWH -
Bewohner und Bewohnerinnen bei Einzug und Auszug
Beim Einzug ins Übergangswohnheim
bezogen 39 % kein Einkommen, beim Auszug nur mehr 6 %. Beim Einzug
gab es 11 % , beim Auszug 31 %
LohnempfängerInnen.
Trotzdem bleiben noch 6 % der
Klienten und Klientinnen, die beim Auszug kein Einkommen beziehen.
Dies sind vor allem Frauen, die verheiratet sind oder in
Lebensgemeinschaft wohnen.
(Abkürzungen: ALG =
Arbeitslosengeld, NH = Notstandshilfegeld, KUG-WOGE =
Karenzurlaubsgeld / Wochengeld, SH = Sozialhilfe, Antr/ALG =
Antragsstellung auf Arbeitslosengeld)

Lebensumstände der ÜWH-KlientInnen
Von den 373 erwachsenen Klientinnen
und Klienten waren nur 47 nicht verschuldet. Die
Schulden von 145 Personen betrugen weniger als 7.267.- €, die von
180 mehr als 7.267.- €. Von den 439 Bewohnern und Bewohnerinnen
kamen 61 aus einem Krankenhaus, 44 aus der Haft und 62
aus einem Heim. Von Neustart wurden 58 Personen und
von der Haftentlassenenhilfe 15 Personen betreut.
Von den
373 erwachsenen Klientinnen und Klienten hatten nur 91 keine
größeren Probleme mit Alkohol. 224 Personen wurden bezüglich
Alkoholproblem beraten, 12 wurden zu einer ambulanten und 46 zu einer
stationären Entwöhnung motiviert
Anfragen um Plätze im ÜWH
Im Jahr 2009 fragten 128 Personen an.

Zu Geschlecht und Alter:
Im Jahr 2009 fragten 56% Männer und 44% Frauen an.
Auffallend ist der hohe Anteil an Frauen.
Altersmäßig signifikant war der hohe Anteil der 19 bis 30-Jährigen mit
31%.
Gründe der Anfragen:
Die
häufigsten Anfragegründe in den siebzehn Jahren 1993 bis 2009 waren
Delogierung (570 Personen; das sind 30%), Obdachlosigkeit (453
Personen oder 24%) und "Nach Krankenhaus
oder Heim" (442 Personen oder 23 %). Es folgen Scheidung (231 Personen oder 12%) und
Haftentlassung (219 Personen oder 11%).
An Unterschied zum
mehrjährigen Durchschnitt (1993 bis 2009) war im Jahr 2009
auffallend der hohe Anteil an Obdachlosigkeit (29%) und nach Krankenhaus oder Heim (28%).
Anfragende Einrichtungen:
Folgende Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialbereich nahmen 2009
am häufigsten mit dem Übergangswohnheim Krems bezüglich eines betreuten Wohnplatzes Kontakt auf:
Beratungsstellen:23, Krankenhäuser:20, Sozialämter:11, Wohnheime:7, Jugendämter:6.
51 Personen fragten persönlich an.
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