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Mittelerde ist eine Welt, die von dem britischen Schriftsteller J.R.R. Tolkien erfunden wurde. Tolkien siedelt in dieser Welt seinen weltbekannten Roman "Der Herr der Ringe" an. Er beschreibt den epischen Kampf am Ende eines Zeitalters zwischen Gut und Böse um die Herrschaft über den Kontinent Mittelerde. Doch Tolkien hat auch die Vorgeschichte Mittelerdes akribisch ausgearbeitet, was es Rollenspielern ermöglicht, auch zu anderen Zeitpunkten Abenteuer in Mittelerde zu erleben.


Tolkien unterteilte die Geschichte in drei große Zeitalter. Zu Beginn des ersten Zeitalters erschuf Eru, der eine Gott, die Welt Arda und darauf den Kontinent Mittelerde. Um seine Kinder auf Arda, die Elben und die Menschen, zu behüten, schickte Eru die Valar, gottähnliche Geistwesen, nach Arda. Doch einer der Valar, Melkor, verfiel dem Bösen und wurde zu Morgoth, der Mittelerde selbst beherrschen wollte.
Die Elben und Menschen führten lange einen epochalen, aber aussichtslosen Krieg gegen Morgoth. Schließlich führten die anderen Valar ein gewaltiges Heer gegen Morgoth und verbannten ihn für immer in das Nichts. Durch die gewaltige Schlacht wurde Mittelerde für immer verändert, das erste Zeitalter, die Altvorderenzeit, endete.

Im zweiten Zeitalter von Mittelerde erhalten die Menschen, die Morgoth zuvor bekämpft haben, als Belohnung einen einen Inselkontinent, Númenor. Die Númenorer begründen das mächtigste Reich, daß es je gegeben hat. Doch Sauron, der einst nur ein Diener Morgoths gewesen war, erhebt sich zum neuen Dunklen Herrscher, und stürzt die Welt wieder in einen Krieg. Mit List und Intrigen treibt er die Númenorer dazu, sich selbst in den Untergang zu schicken. Die Elben von Mittelerde täuscht er ebenfalls und lernt von ihnen viel über die Kunst, magische Ringe der Macht zu schmieden. Er selbst schmiedet sich den einen Ring der Macht, ein äußerst mächtiges Artefakt, mit dem er Mittelerde erobern will. Eine letze Allianz aus Elben und den wenigen Menschen, die den Untergang Númenors überlebt hatten, kann Sauron jedoch besiegen und ihn vernichten. Der Ring wird ihm vom Finger geschnitten, und das zweite Zeitalter endet mit seiner Niederlage.

Zu Beginn des dritten Zeitalters geht der eine Ring verloren. Doch Sauron gilt als vernichtet, und lange Zeit sieht es so aus, als ob Mittelerde von ihm befreit wäre. Doch der Dunkle Herrscher kehrt als Geist zurück und sammelt seine Kräfte, getarnt als geheimnisvoller Geisterbeschwörer von Dol Guldur. Im Laufe der Zeit stürzt er Mittelerde in viele Kriege und baut seine Macht aus, bis er schließlich seine Maske ablegt und sich als Sauron, "König aller Menschen" zu erkennen gibt. Doch einer kleinen Gruppe, bestehend aus Mitgliedern der Freien Völker Mittelerdes, die den einen Ring gefunden haben, können den Ring vernichten. Mit dem Ring wird auch Saurons Geist völlig zerstört, da er den größten Teil seiner Macht auf den Ring übergehen hatte lassen. Ohne ihren Herren sind die dunklen Heerscharen verloren und können vernichtend geschlagen werden. Das dritte Zeitalter endet.

Danach begann das vierte Zeitalter, das Zeitalter der Menschen, über das nur sehr wenig bekannt ist, und von dem hier nicht die Rede sein soll.


Der Inselkontinent Númenor wurde den Menschen, die den Elben in ihrem Kampf gegen Morgoth geholfen hatten, als Geschenk gegeben. Sie gründeten darauf das mächtigste Reich, daß es je auf Arda gegeben hatte. Númenor lag westlich von Mittelerde, in der Nähe von Aman, den Unsterblichen Landen, dem Paradies in dem die Valar wohnen. Mit der Zeit sehnten sich die stolzen Númenorer immer mehr danach, Aman betreten zu dürfen, doch das war ihnen verboten. Der König Ar-Pharazôn ließ, von Saurons bösen Einflüsterungen beeinflußt, eine riesige Armada bauen, mit der er Aman erobern wollte, um so unsterblich zu werden. Doch Eru vernichtete die Flotte und Númenor. Nur die so genannten Getreuen, die sich nicht an dem Agriff auf Aman beteiligt hatten, überlebten mit neun Schiffen und gründeten in Mittelerde die "Königreiche in der Verbannung" Arnor und Gondor, die Sauron traditionell feindlich gegenüber standen. Auch viele, die an und für sich auf der Seite Ar-Pharazôns standen, überlebten, da sie sich auf Mittelerde aufhielten, als Númenor vernichtet wurde. Man nennt sie Schwarze Númenorer.


Der Dunkle Herrscher, einst ein Diener des Valars Aule, trat in die Dienste Morgoths ein. Er überlebte seinen Herrn und wollte selbst Herrscher Mittelerdes sein. Er führte über zwei Zeitalter und mehr als 6000 Jahre lang Krieg gegen die freien Völker Mittelerdes, und tat dies in vielfältigster Art und Weise. Doch am Ende wurde er vernichtet, als der Eine Ring zerstört wurde.


Das Land rund um das Binnenmeer Rhûn. Viele Kulturen treffen in dieser Region aufeinander und müssen miteinenader auskommen. Ebenso vielfältig sind die Regionen, die Dor Rhûnen begrenzen: Sanfte Grasebenen und Flußtäler im Nordwesten, die Eorstan-Hügel im Westen, Steppen im Süden und im Osten, und Alte Wälder im Nordosten. Niemand beherrscht dieses Land, obwohl die handelstüchtigen Dorwinrim und die weitreichende Macht Gondors hier viel bedeuten. Aber viele andere Völker leben ebenfalls hier, Waldelben, Zwerge, nomadische Ostling und andere, die alle nach ihren eigenen Regeln leben.


Das Binnenmeer von Rhûn ist als Handelsweg unverzichtbar für die Völker, die in Dor Rhûnen leben. Aber es birgt auch große Gefahren. Das stürmisches Wetter und der frühe Wintereinbruch haben schon so manches Schiff samt seiner Besatzung das Leben gekostet. Obwohl das Meer nur an die 500 Meilen Umfang mißt, ist es noch nie einem Schiff gelungen, es zu durchqueren. Die Handelsschiffe bleiben stattdessen stets in Küstennähe, dürfen aber wegen der vielen Untiefen auch nicht zu nahe heran kommen. Die meisten Schiffe umrunden das Binnenmeer auf ihren Fahrten und nehmen Gelegenheitsgüter mit auf die Reise zum nächsten Hafen. Neben dem Wetter und den Untiefen munkeln die Leute auch noch über andere Gefahren des Meers, es soll allerhand Meeresungeheuer geben - niemand weiß, wieviel von dem Gerede wahr ist.


Dieser Überbegriff wird für viele Völker verwendet, die in Dor Rhûnen oder östlich davon leben, oder von dort stammen. Viele Völker der Ostlinge leben nomadisch, wie zum Beispiel die Asdriag, die Sagath oder die Logath. Immer wieder tauchen auch neue Völker, in kriegerischer oder in friedlicher Absicht, aus dem Osten auf. Alle haben sie verschiedene Dialekte der selben Sprache, des Logathig.


Die Sprach des Ostens, die mehr oder weniger von allen Ostlingen verstanden wird. Selbst Völker tief im Süden, wie die Variags, verstehen es. Logathig ist auch die von den Dorwinirm verwendete Hauptsprache, obwohl sie sch selbst nicht als Ostlinge sehen.


Das Land im Nordwesten von Rhûn. Seine Einwohner, die Dorwinrim, zählen zu den handelstüchtigsten und tolerantesten Völkern Mittelerdes. Sie haben keine Vorurteile gegenüber anderen Völkern, haben aber aus Zweckmäßigkeit lose Allianzen mit anderen, vor allem mit Gondor. Dorwinion hat wohl als organisierte Macht am meisten Einfluß in Dor Rhûnen, seine Macht beruht aber mehr auf seiner wirtschaftlichen als auf seiner militärischen Stärke. Ein angenehmes Klima, die Freundlichkeit seiner Bewohner und der gute Wein zeichnen Dorwinion aus.


Das südliche der beiden Königreiche in der Verbannung. Gondor überlebte sein Schwesterkönigreich Arnor um mehr als 2000 Jahre. Stets eine militärische Macht, bekämpften die stolzen Gondorianer lange das Böse, vor allem in Form des Erzfeindes Sauron, der das "Schwarze Land" Mordor gegen Gondor mobilisierte. Aber Gondor führte auch viele andere Kriege und erweiterte sein Einflußgebiet, so gut es konnte. Gondor steht für das Gute und für eine den Elben nahestehende Hochkultur, aber auch für Stolz, Arroganz und Imperialismus.


Ein Artefakt, daß einem bösen Zauberer namens Delgon gehört haben soll. Delgon wurde am Meer von Rhûn vernichtet, und das Schwarze Herz, ein vier Pfund schwerer schwarzer Stein, blieb zurück. Was es kann, oder wie genau die Umstände von Delgons Leben und Tod waren, hat die "Schlechte Gesellschaft" noch nicht herausgefunden.


Die Haupstadt von Dorwinion liegt nordwestlich des Meeres von Rhûn, nicht weit flußaufwärts von der Mündung des Celduin entfernt. Shrel-Kain ist das politische und wirtschaftliche Zentrum Dor Rhûnens.


Eine Hafenstadt (eher ein Dorf) am Meer von Rhûn. Lest liegt an der Mündug des Flusses Kriegswasser, am Fuße der Eorstan-Hügel. Es ist einer der vielen Häfen, die die Handelsschiffe bei ihren Rundfahrten aufsuchen. Hier verkaufen die Zwerge aus Eorstan oft ihre Güter, vor allem ihr Kupfer.


In diesen Hügeln soll einer der Zwergenstämme leben. Sie bauen Kupfer ab und exportieren es in die umliegenden Länder. Die Hügel liegen westlich von Rhûn, aber niemand weiß genau, wo die mißtrauischen Zwerge hausen.


Einer der vielen Häfen, die am Binnenmeer Rhûn liegen. Dilgûl liegt an der Südseite, also eher in einer wilden und menschenleeren Gegend. Wie die meisten dieser Städte profitiert Dilgûl vom Handel über das Meer, im Winter ist hier nicht viel lost. Leddon Grumms Familie betreibt hier ein Gasthaus.


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