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Zum Iocolator Zu den Dunklen Pfaden

Die Visionen der "Zweckgemeinschaft"

Inmitten eines uralten Druadanforstes, in einem engen Gebirgstal am Rande der Westmark, da liegt das Orakel der Yavanna. Die damaligen Mitglieder der "Zweckgemeinschaft", Ebola, Etilas, Kelomat und Kha'inka, mußten schwere Prüfungen bestehen, bevor sie vor das Orakel treten und ihre jeweilige Frage stellen durften. Das Orakel, das stets im Pluralis Meastatis sprach, wurde durch eine junge, etwas verwarloste Frau verkörpert, die jeden Antwortsuchenden aufforderte, seine Frage zu stellen. In einem alten Baumstrunk, der einen kleinen Brunnen enthielt, sah man dann seine Antwort, in Form von Bildern. Da diese Visionen den Kurs der "Zweckgemeinschaft" weitgehend bestimmten, soll hier von ihnen erzählt werden. Vor allem Ebolas Vision schien im Laufe der Ereignisse immer mehr an Bedeutung zu gewinnen.

Etilas' Vision

Etilas stellte die Frage, was es nun mit dem schwarzen Stein auf sich habe, den man ja in den Bergen suchte.

Er sah den Fokusstein, wie er in einem dunklen Raum, festgeklemmt unter den Beinen einer zehnbeinigen Spinne lag.

Als man die Rendar-Fürsten in ihrer Höhle besiegt hatte, konnte man den Stein dann auch unter den Beinen dieser Spinne herausbrechen. Wie Etilas es seit seiner Vision vermutet hatte, war diese Spinne durchaus keine einfache Skulptur, sondern eine Art magischer Apparatus. Als man einige ihrer Beine durchbrach, um an den Stein zu kommen, schossen farbige Strahlen voll magischer Energie aus den "Wunden" hervor. Aber Eru sei dank, es handelte sich doch nicht um irgendeine Art Monster, und die "Zweckgemeinschaft" kam heil davon.

Ebolas Vision

Ebola wollte nun wissen, wer oder was das "Böse" sei, das die "Zweckgemeinschaft" viermal in der Westmark besiegen sollte, um die Hilfe von Aracam zu erhalten.

Seine Vision gliederte sich in vier Teile. Zuerst sah er in einer finsteren Halle sieben dunkle Gestalten, furchteinflößend und mit einer bösen Aura umgeben. Eine von ihnen schien besonders groß und furchteinflößend zu sein.
Dann sah er eine Gruppe, einen besonders kräftig wirkenden Humanoiden unbekannter Art, einen etwas älteren Mann in einer Robe, einen eher durchschnittlichen und ausdruckslosen jüngeren Mann, und in der Mitte eine wünderschöne, rothaarige Frau mit einem auffallendem Stab oder Speer in ihren Händen.
Als drittes sahe er eine beeindruckende Festung, wo reges Leben und Treiben herrschte. Dann ritt ein dunkler Reiter durch die Tore der Festung, daraufhin verdunbkelte sich der der Himmel über dieser Burg - etwas Böses war eingedrungen und hatte sich festgesetzt.
Die letzte Vision zeigte einen Mann, der auf einer erhöhten Position saß, vielleicht ein Herrschender oder jemand mit Befehlsgewalt. Er schien sich mit einer alten, häßlichen Frau zu unterhalten, und ihr einen Befehl zu geben. Er schickte sie weg und wies dabei in eine Richtung. Klar zu erkennen waren rund um diese Szene auch Standarten, die das Zeichen des schon bekannten Mar-Hogo Clans zeigten.

Das erste Böse, offensichtlich die Rendar-Fürsten, wurden in einem schweren Kampf besieht, und später wurde auch das Gleichgewicht zwischen ihnen und den Asirac wiederhergestellt.
Die zweite Vision zeigte anscheinend die heimliche Rückkehr von Miconur nach Tilmendir, auch dieses Böse wurde von der "Zweckgemeinschaft" besiegt.
Bei dem dritten Bösen ist alles schon etwas komplizierter geworden. Jozein, der ausdrucklose Mann, ist tot, doch die "Zweckgemeinschaft" nahm für einige Zeit sogar einen Auftrag der rothaarigen Frau an. Ob man da noch auf dem richtigen Pfad war? Oder hat die "Zweckgemeinschaft" nicht das Recht, ihren Weg selbst zu wählen? Einige Zeit später befand sich die "Zweckgemeinschaft" jedenfalls im offenen Schlagabtausch mit den drei verbliebenen Personen aus diesem Teil der Vision, der Ausgang dieser Streitigkeiten ist noch nicht historisch genau abgeklärt. Der alte Mann und der muskelpepackte Hühne waren besiegt worden, die Rothaarige leistete aber immer wieder erbitterten Widerstand.(Das heißt, wir müssen erst weiterspielen.)
Was die letzte Vision betrifft, da tappten unsere Helden bis vor kurzem im Dunklen. Der Mar-Hogo Clan hatte im Dunland inzwischen an Macht und Stärke zugenommen, wie man hörte, aber wo genau sich sein Herrschaftsbereich befand, war eben nur ungefähr bekannt. Der Mann aus der Vision dürfte Rothos, der Mar Hogo Clanführer gewesen sein, die alte Frau war die Hexe Gifas. Rothos hatte Sirris, Lord Negolos' Frau, entführen lassen, und an ihrer Stelle Gifas als Agentin eingeschleust. Die "Zweckgemeinschaft" aber deckte diesen Schwindel auf.

Kelomats Vision

Kelomat erkundigte sich danach, wie man das mysteriöse "Gleichgewicht wiederherstellen könne"

Er sah sich selbst nun den schwarzen Fokusstein aus einer Höhle holen, durch ein Tal tragen, und dann wieder in eine andere Hähle bringen.

Tatsächlich konnte die "Zweckgemeinschaft" das Gleichgewicht zwischen den untoten Clans der Dean Coentis, den Rendar und den Asirac wiederherstellen. Man konnte den schwarzen Stein aus den Höhlen der Rendar entwenden, und an seinen Platz in die Asirac-Höhlen zurückbringen. Außerdem erfuhr man durch die Asirac, wie der Stein ungefähr geraubt worden war. Trotzdem ist noch einiges unklar, wie das Interesse Jozeins an dem Stein, oder die Persönlichkeit des Asirac-Geistes, der wohl in diesem Stein wohnt.

Khal'inkas Vision

Der Baschkar überlegte lange, was nun noch von Bedeutung sein konnte, und fragte dann nach dem Auftraggeber des fetten Händlers.
Er sah einen unauffälligen Mann, dem der Händler den schwarzen Stein übergab. Doch statt ihn auszuzahlen, ermordete dieser Mann den Händler nach der Übergabe.

Später konnte die "Zweckgemeinschaft" Jozein, den Auftraggeber, besiegen, erfuhr aber nicht viel mehr über seinen Hintergrund. Man weiß aber, durch Ebolas Vision und durch persönliche Erfahrung, daß Jozein anscheinend einer machtvollen "bösen" Interessensgemeinschaft angehörte. Diese böse Gruppierung wurde immer mehr zum Hauptgegner der "Zweckgemeinschaft" in der Westmark, und scheint fast überall ihre Finger im Spiel zu haben.

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