Cocospalme


Beschreibung:
Cocos nucifera, die Cocospalme (bzw. Kokospalme), ist wohl DER Inbegriff der Palme schlechthin. Dies hängt damit zusammen, daß diese Palmenart an fast allen tropischen Küsten dieser Erde wächst, da der Samen, die Cocosnuß, schwimmfähig ist und über das Meer verbreitet werden kann. Die Cocospalme ist ziemlich salzwasserresistent, und auch der Samen keimt in salziger Umgebung. Die Heimat dieser Fiederpalme ist wegen der starken Verbreitung nicht mehr genau nachvollziehbar, dürfte aber im Indischen Ozean liegen. Der schlanke, graue Stamm ist glatt und erreicht eine Höhe von bis zu 30 m. Die Cocospalme ist bei entsprechenden Umgebungsbedingungen schnellwüchsig. Bei zu niedriger Temperatur oder zuwenig Licht wächst sie jedoch nur langsam oder geht gar ein.

Substrat:
Das Substrat sollte durchlässig und leicht sauer sein.

Wasserbedarf:
Der Wasserbedarf ist hoch bis sehr hoch. Das Wasser darf nicht zu kalkhaltig sein, da sonst die Pflanze auf Dauer eingeht. Mit dem Gießen sollte man solange warten, bis das Substrat auf der Oberfläche abgetrocknet ist.

Lichtbedarf:
Die Cocospalme benötigt einen extrem hellen Standort, idealerweise in praller Sonne. Sämlinge müssen aber zuerst langsam an die Sonne gewöhnt werden, vor allem wenn sie einem nur mäßig hellen Treibhaus entstammen.

Temperatur:
Die Cocospalme braucht ganzjährig Temperaturen von mindestens 20 °C bei gleichzeitig viel Licht. Im Winter darf notfalls die Temperatur bis auf 15 °C absinken; dann stellt die Cocos nucifera aber das Wachstum ganz ein. Falls die Lichtverhältnisse es zulassen, ist deshalb der Wohnraum oder das Büro der beste Standort. Auch die Cocospalme darf im Sommer ins Freie - aber nur, wenn es warm genug ist, und zwar auch nachts.