Denken, Logik

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Für das Verständnis des Folgenden ist die Kenntnis des
im Teil "Begriffe, Definitionen" Dargestellten erforderlich.





Denken

Denken ist ein in geeigneter materieller Struktur automatisch
ablaufender, materieller (elektrophysikalischer mit daraus folgenden,
wenn Chemie vorhanden, chemischen und, wenn Biologie vorhanden,
biologischen Veränderungen) Vorgang.

Jeder Gedanke hat eine Ursache, die nicht ausgewählt werden kann.

(Anm.: Aus dem Nichterkennen der Ursache der Quantensprünge ist
die Schlussfolgerung unzulässig, sie hätten keine Ursache.)

Nur hinzukommende Informationen können einen Denkvorgang aus
der Richtung lenken, die die bisherigen Informationen gegeben haben.

In einem Gehirn ohne Informationen wäre kein Gedanke möglich.

Jeder Denkvorgang, daraus jede Handlung, jeder Vorgang in jeder
Maschine, daraus jede Funktion der Maschine, und allgemein jeder
Vorgang entsteht ausschließlich und nur aus vorhandenen
Informationen, gleichbedeutend Daten, die den Vorgang steuern.

Wenn jemand jetzt versucht zu beweisen, er könne denken was er will,
so versucht er das nur, da er zuvor diesen Text gelesen hat.
Wenn jemand nun glaubt, er könne auswählen, woran er denken will,
muss er warten, was ihm "einfällt", und das ist nicht wählbar.
Sieht er jetzt mehrere Sachen, woran er denken könnte, so kann er
von diesen Sachen keine frei auswählen. Er wird seine Gedanken
auf die Sache richten, die ihm scheint, sie sei vorzuziehen.

Wird jedoch das Wort "Wollen" entsprechend seiner wahren
Bedeutung, wie im Teil "Begriffe, Definitionen" beschrieben, verstanden,
dann und nur dann können wir denken was wir wollen.




"Bewusst sein" bedeutet, einem Wesen ist sein eigenes Sein bewusst.
Das ist das Fühlen des eigenen Körpers und das Fühlen der Grenzen
des eigenen Körpers. Wird erkannt, es wird gedacht, so ist auch das
ein Fühlen des eigenen Körpers.

Ein "Bewusstsein" oder ein "Unterbewusstsein" als Behälter in dem
sich Informationen befinden oder Denkvorgänge ablaufen ist bei uns
Menschen nicht zu erkennen.

Zu erkennen ist ein kontinuierlicher Verlauf vom einschließlich Bewussten
bis zum einschließlich Unbewussten.

Bewusstsein ist für Denkvorgänge nicht erforderlich.
Denkvorgänge erfolgen bewusst und unbewusst.
Unbewusste Denkvorgänge können von bewusst als auch von unbewusst
vorhandenen Informationen gesteuert werden. Das Ergebnis unbewusster
Denkvorgänge kann fallweise bewusst werden.

Bei den bewussten Denkvorgängen sind wir nur Zuschauer.




Die Antwort auf die Frage,
Denken, ein nicht steuerbarer Vorgang?,
geht hervor aus auf diesen Seiten Dargestelltem:

Letztlich nur Informationen steuern jeden Denkvorgang.
Eine zusätzliche Steuerung ist nicht möglich, darüber hinaus wäre sie
sinnlos und würde zum Chaos führen.


Wir können unser Denken nicht steuern.

Unser Denken wird gesteuert.


Nur so konnten die Menschen überleben.







Vergleich zu Maschinen

Das Wesen des Denkens ist, vorhandene Informationen zu einem
Ergebnis zu verarbeiten.
Daraus folgt:
Um einen Denkvorgang festzustellen, ist ohne Bedeutung, wo und
wie die Informationen verarbeitet werden. Bedeutend ist nur die
Verarbeitung der Informationen zu einem richtigen Ergebnis.
Das klärt die Frage: Können Maschinen denken?
Wenn das Wesen des Denkens Grundlage für die Antwort ist,
und was sollte es sonst sein? Ja!


Können Maschinen Schmerz und Wohlbefinden empfinden?
Vermutlich nein!
Aber sie können entsprechende Reaktionen zeigen.
Schmerz ist ein Warnsignal.
Maschinen können Warnsignale anzeigen.
An Stelle von Wohlbefinden können sie anzeigen:
Es ist alles in Ordnung.





Abschließend

Wenn Sie liebe Leserin, lieber Leser nach dem Lesen dieser Seiten,
nach dem Überdenken des Gelesenen der Ansicht sind, die Aussagen
und Erkenntnisse hier sind richtig, Sie zuvor aber anderer Ansicht
waren, kann das Illusionen abgebaut, dafür aber zu besserem
Verständnis geführt haben, für manches auf dieser Erde.





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Anhang



Wir und das Denken über das Denken

Auf diesen Seiten über "Denken, Logik" ist ohne Vorurteile und ohne
Einschränkung durch Denk.- oder Sprechverbote irgendwelcher
Ideologien beschrieben, was zu erkennen ist.

Die Inhalte der Darstellungen sind nicht Vermutungen oder Annahmen
sondern Aussagen deren Wahrheit erkennbar ist. Diese Inhalte können
somit nicht einer Geistesrichtung zugeordnet werden.

Jeder der sich mit diesen Themen ernsthaft und lange genug befaßt,
wird zu gleichen Ergebnissen kommen. Das Denken über diese Themen
wird jedoch oft vorzeitig abgebrochen. Es bleiben dann nur Denkansätze,
die nicht gut zu gebrauchen sind.

Fallweise besteht die Neigung, Einiges von dem auf diesen Seiten
Dargestellten, nicht wahr haben zu wollen.

Das Vertreten der Ansicht, ein freier Wille sei existent, kann auch mit der
Absicht erfolgen, Verantwortungen vom großen Wissenden auf den
kleinen Unwissenden abzuschieben.



Bezug zu Religion

Der Inhalt dieser Seiten widerspricht nicht der Lehre der
röm. kath. Religion.

"Macht euch die Erde untertan", ist der Auftrag, auch über das Denken
nachzudenken.

Gott hat den Menschen erschaffen und gab ihm die Eigenschaft, sich
zwangsweise immer für das Bessere zu entscheiden. Ohne dieser
Eigenschaft ist die Arterhaltung nicht möglich. Eine von Gott gewollte
Ordnung ist hiermit gesichert. Die Gebote Gottes sind, unter Androhung
höchster Strafen, eine erste Regelung unseres Zusammenlebens.
Gott will unser Wohlergehen, daher ist auch hier die Strafe als
Abschreckung zu sehen. Aus Androhung von Strafen entstehen die
inneren Zwänge die erforderlich sind, um von Vergehen abzuhalten.

Die Wirkung eines äußeren Zwanges ist der Wirkung eines inneren
Zwanges gleich. Beides ist Zwang.

Die Annahme, eine möglicherweise von Gott gewollte Bedeutung des
Begriffes "freier Wille" ganz zu verstehen, wäre Vermessenheit.

Aus religiöser Sicht könnte "freier Wille" bedeuten, wir entscheiden so,
wie wir es für besser halten und werden nicht von jemandem oder von
etwas gezwungen das nicht Bessere zu tun.
Es kann aber der Zwang von jemandem oder von etwas so stark sein,
dass wir es für besser halten das zu tun, das wir ohne Zwang für nicht
besser halten würden.



Einiges Positives aus diesen Seiten

Erkenntnisse über:

* Die Funktionsweise unseres Denkens.
* Warum wir was denken.
* Das Entstehen des Wollens.
* Die Ursachen unterschiedlicher Ansichten.


* Fehlende Informationen:

Wird ein Verbrecher mit dem Hinweis bestraft, "Strafe muss sein als
abschreckendes Beispiel, aber er konnte nicht anders", verringert das
die Schuld nicht. Es ist gut zu wissen, ihm fehlen nur die Informationen,
oder er glaubt nicht daran, die ihn ohne Konflikt mit seinen Mitmenschen
leben lassen. Und es soll versucht werden ihm diese Informationen
glaubhaft zu vermitteln, auch wenn das ein langer mühevoller Weg ist.


* Die Ordnung:

Wir handeln nur so wie wir es, auf Grund der uns zur Verfügung
stehenden Informationen, zwangsweise für besser halten.
Wissentlich und im Vollbesitz unserer geistigen Kräfte haben wir keine
Wahl anders zu handeln. Mit dieser Ordnung, nur das Bessere zu tun,
können wir voll und ganz zufrieden sein.


* Die Wahrheit:

Wenn jemand sagt: "Ich liebe dich, ich kann nicht anders", oder wenn
jemand nach einer guten Tat sagt: "Ich musste es tun, ich konnte nicht
anders", so ist das, wenn uns die Wahrheit der Aussagen "ich kann
nicht anders" und "ich musste es tun, ich konnte nicht anders",
bewusst ist, schöner als wenn wir diese Wahrheit nicht kennen würden.

 

 

 

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