Zuletzt aktualisiert:
05.04.2012

Region

Die March-Thaya Auen zählen zu den bedeutendsten Feuchtgebieten Mitteleuropas und sind das Naturjuwel des österreichisch-slowakisch-
tschechischen Grenzraumes. Sie bilden die fließende Grenze zwischen dem Weinviertel, Südmähren und der Westslowakei.

Gemeinsam mit den angrenzenden Donau-Auen stellen die March-Thaya-Auen einen einzigartigen Landschaftskomplex dar.Diese außergewöhnliche Lage verleiht den March-Thaya-Auen neben der ökologischen
Bedeutung auch heute noch eine besondere geschichtliche Stellung. March und Thaya sind die einzigen Tieflandflüsse Österreichs.

Gemeinsam bilden sie die größten linksufrigen Donau-Zubringer oberhalb der Theiß in Ungarn. Im österreichisch-slowakisch-
tschechischen Grenzraum fließen March und Thaya langsam und stark gewunden, ihre Flussschlingen haben ein breites Band wertvoller Aulandschaft und ausgedehnter Überschwemmungsflächen geschaffen.


Ein Drittel der österreichischen Weine wird hier gekeltert. Angebaut wird er auf mehr als 16.000 Hektar Rebfläche. Nicht nur die Hauptsorte – der Grüne Veltliner – sondern auch Chardonnay und Weißburgunder, sowie hervorragende Rotweine, wie Zweigelt und Blauer Portugieser, reifen hier zu höchster Güte.

Erwähnenswert ist auch noch, dass mit der Schlacht zwischen Rudolf von Habsburg und Ottokar von Böhmen am 26. August 1278, österreichische Geschichte geschrieben wurde. Das damalige Schlachtfeld liegt zwischen den Gemeinden Dürnkrut und Jedenspeigen. Aus diesem Anlass findet in den beiden Gemeinden abwechselnd seit dem Jahr 2003 jeweils im August ein Ottokarfest statt. Im Jahr 1978 wurde im Zuge der 700-Jahrfeier am Schlachtfeld ein Gedenkstein errichtet. In diesem Bereich hat unser Weinbruder Herbert Reischütz die Weinriede Bauerngebirge.