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Lebenslauf
Hier nun sein Lebenslauf, soweit ich ihn recherchieren konnte. Ich übernehme
keine Garantie dafür, dass er hundertprozentig korrekt und vollständig
ist und bin darum für jedes Mail dankbar, in welchem konstruktive
Kritik geübt wird. Gerne erweitere ich den Lebenslauf auch um Daten,
welche aus meiner Unkenntnis noch fehlen und die Ihr mir zusendet! (eMail-Adresse
unter 'Kontakt')
Original Einladung von Vlad dy Dracul. Allgemeines Vlad war 1448, von 1456 - 1462 und 1476 Woiwode der Walachei. Der Thron der Walachei war von außen durch die Türken und Ungarn und im Inneren von machthungrigen Bojaren bedroht. Vlad wehrte sich, indem er alle politischen Gegner, sowie ihre Freunde und Familien ermorden ließ und notfalls seine Verbündeten hinterging. Vlad war Sadist - er ließ seinen Opfern Hände und Füße abschneiden und spießte sie auf scharfe Holzpfähle. (Tepes = der Pfähler) Es heißt, daß während einer Blutorgie 30.000(!) von Vlads Feinden am Pfahl starben) Sohn und Thronerbe Vlads war sein Sohn Nicolai, der wahrscheinlich auch 1476 umkam. Seine Ehegattin nach einer orthodoxen Trauung war Magda, die wahrscheinlich das Los Ihres Sohnes und ohnes teilte. Vlads Vetter Basarab war Woiwode von Siebenbürgen. Vlads Vetter Mircea war Woiwode von Maodau. Vlads Vetter Nicholae war Woiwode von Bukowina. Vlad selber besaß eine Festung bei Kronstadt im Fürstentum
seines Vetters Basarab von Siebenbürgen (=TRANSSILVANIEN) Quelle: http://www.vampyrbibliothek.de
GESCHICHTEN ÜBER VLAD TEPES DRACULAE Von Draculea war durch das ganze Land hindurch bekannt,
daß er Ehrlichkeit und Ordnung erwartete und schätze. Diebe
trauten sich nur sehr selten, ihr Gewerbe in seinem Land auszuführen
- sie wußten alle, daß der Pfahl wartete, wenn sie erwischt
wurden. Draculea war so vom Respekt, ihm und seinen Gesetzen gegenüber
überzeugt, daß er einen goldenen Becher auf der Marktstraße
hinstellte. Der Becher wurde zu Lebzeiten Draculeas nie gestohlen. Eines
Tages kam eine Frau vorbei und bemerkte das der Becher fort war. Sie fing
an zu weinen, weil sie wusste, dass der Prinz tot war. DER FREMDE HANDELSREISENDE Eines Tages kam ein Handelsreisender aus einem fremden Land nach Tirgoviste.
In dem Wissen, daß die Menschen im Lande Draculeas sehr ehrlich
sind und sich nicht trauen etwas zu klauen, ließ er seinen Wagen
mit einigen Wertsachen unbewacht im Hofe des Wirtshauses stehen in dem
er eingekehrt war. Als er am Morgen zurück kehrte, bemerkte er, das
160 Gold Dukaten fehlten. Der Handelsreisende ging zum Prinzen und erzählte
ihm von seinem Verlust. Draculea lud ihn ein, die Nacht in seinem Schloß
zu verbringen. Er werde selbst dafür sorgen, das der Dieb gefunden
und bestraft wird. Draculea gab darauf eine Bekanntmachung heraus -- entweder
werden der Dieb und das Geld bis zum Morgengrauen gefunden oder das ganze
Dorf wird in Flammen aufgehen. Während der Nacht ordnete er an, das
von seinem eigenen Vermögen 160 Dukaten plus einer extra genommen
sollten und auf den Wagen der Händlers gelegt werden sollten. Der
Händler der am nächsten Morgen zu seinem Wagen zurück kam
sah das Geld und zählte es. Dabei bemerkte er den einen Dukaten zuviel.
Der Händler ging zu Draculea und erzählte ihm, dass seine Geld
in der Tat wieder da sei und das sogar ein extra Dukaten dabei sei. DIE ZWEI MÖNCHE Es gibt mehrere Versionen dieser Erzählung. In manchen sind die
zwei Mönche aus einem katholischen Kloster in der Wallachei oder
wandernde katholische Mönche aus einem anderen Land. In beiden Fällen
würden die Mönche als Repräsentanten einer anderen Macht
gesehen werden. In anderen Versionen der Geschichte waren es Mönche
einer römisch orthodoxen Verbindung ("die althergebrachte Kirche
der Wallachei"). Wie man Draculeas Reaktion auslegen kann, hängt
von diesen Fakten beträchtlich ab. DER POLNISCHE EDELMANN Benedict de Boithor, ein polnischer Edelmann im Dienste des Ungarischen
Königs, besuchte Draculea in Tirgoviste im September des Jahres 1458.
Während eines Abendessens ordnete Draculea an, einen goldenen Pfahl
zu bringen und diesen gut sichtbar für de Boithor aufzustellen. Er
fragte seinen Gast dann, was er denn denke, was mit diesem Pfahl nun geschehen
werde. de Boithor antwortete, er könne sich vorstellen, das ein Edelmann
den Prinzen beleidigt hätte und Draculea nun die gerechte Strafe
dafür forderte. Draculea entgegnete, er habe den Pfahl tatsächlich
für einen gewissen polnischen Edelmann aufgestellt. Worauf der Pole
wieder antwortete, wenn er etwas getan hätte, das den Prinzen beleidigt
hätte, so solle er nach seinem eigenen ermessen richten. Weiter sagte
er das dann der Prinz nicht für seinen Tod verantwortlich gemacht
werden könne sondern nur er selber, weil er den Prinzen beleidigt
hätte. Draculea war mit solch einer Antwort sehr zufrieden und überschüttete
den Mann mit Geschenken und erklärte ihm, das wenn er irgend etwas
anderes geantwortet hätte, er auf der Stelle gepfählt worden
wäre. DIE FREMDEN BOTSCHAFTER Auch hier von gibt es wieder mindestens 2 Versionen. Wie auch bei der Geschichte mit den Mönchen gibt es einmal eine Version die im Deutschen Raum gebräuchlich war und die Draculeas Handlungsweisen verurteilt, und eine Version Osteuropäische Version die Draculea in einem besseren Licht darstellt. In beiden Versionen kommen ausländische Botschafter in Tirgoviste zu Besuch. Als ihnen eine Audienz beim Prinzen gewährt wird, weigern sie sich ihre Hüte bzw. ihren Turban abzunehmen. Verärgert über diese Beleidigung ließ Draculea ihnen die Hüte auf den Kopf nageln auf das sie sie nie wieder abnehmen bräuchten. In der Deutschen Version waren diese Botschafter Florentiner und weigerten
sich ihre Hüte abzusetzen um so ihre Unabhängigkeit zu zeigen.
Als Draculea sie daraufhin fragte, wieso sie die Hüte nicht abnehmen
wollten, antworteten sie, das dies nicht ihr Brauch sei und das sie nicht
mal für den heiligen römischen Kaiser ihre Hüte abnehmen
würden. Draculea lies auf der Stelle ihre Hüte mit je drei Nägeln
auf ihren Köpfe festnageln, so daß sie nie mehr von ihren Köpfen
herunter müßten und jagte die Botschafter aus seinem Palast. In der Version die im Osten geläufig war, handelte es sich um 2
türkische Botschafter. Auch sie weigerten sich beim Empfang durch
den Prinzen ihren Turban abzunehmen. Auf die Frage, wieso sie sich denn
weigern würden, antworteten sie, es wäre keine Tradition aus
ihrer Väter Tradition. Draculea befahl wieder, ihre Turbane auf den
Köpfen festzunageln, auf das sie nie eine solch glorreiche Tradition
brechen müßten. Die Botschafter wurden dann zum Sultan zurück
geschickt. Im Osten wurde dies als ein aufsässiges Benehmen dem ottomanischen
Sultan gegenüber gewürdigt. DRACULEAS GELIEBTE Draculea hatte eine Geliebte, die in einem Haus in einer Hintergasse
in Tirgoviste wohnte. Diese Frau liebte den Prinzen und war immer bemüht,
ihn zufrieden zu stellen. Draculea war sehr launisch und depressiv und
die Frau unternahm fast alles um ihn aufzumuntern. Als Draculea mal wieder
etwas depressiv war, kam sie auf die Idee ihm etwas vorzulügen um
ihn etwas aufzumuntern. Sie erzählte ihm, sie sei schwanger. Draculea
warnte sie, nicht zu lügen doch sie beharrte darauf, wohl wissend
wie Draculea auf Unehrlichkeit reagierte. Draculea ließ die Frau
von seinen Ärzten untersuchen, die ihm dann mitteilten, daß
alles eine Lüge gewesen wäre. Daraufhin nahm er sein Messer
und schnitt die Frau von der Brust bis zum Bauch auf, und erklärte
den Anwesenden dabei, er wolle zeigen wo er herkomme. Als dies getan war,
ließ er die Frau unter großen Schmerzen verbluten. DIE FAULE FRAU Auf einem Ritt durch sein Reich bemerkte Draculea einen Mann der auf
seinem Feld arbeitete, und einen viel zu kurzen Kaftan trug. Der Prinz
stoppte und fragte den Mann ob er eine Frau habe oder nicht. Als er sagte
er habe eine Frau ließ Draculea sie herbei bringen und fragte sie,
mit was sie ihre Tage den verbringen würde. Die arme, verängstigte
Frau entgegnete sie würde ihre Tage mit waschen, nähen und backen
verbringen. Draculea deutete auf den zu kurzen Kaftan ihres Mannes und
verurteilte sie zur Pfählung weil sie eine faule Frau sei. Trotz
der heftigen Proteste ihres Mannes der das alles bestritt wurde sie gepfählt.
Eine andere Frau wurde dazu gezwungen, den Bauern zu heiraten. Ihr wurde
gedroht, wenn sie nicht hart arbeiten würde, würde ihr das selbe
Schicksal wie ihrer Vorgängerin widerfahren. DER EDELMANN MIT DEM ZU SCHARFEN GERUCHSSINN Am St. Bartholomäus Tag 1459 ließ Draculea 30000 Menschen aller Klassen aus Brasov pfählen. Um möglichst viel gefallen an dem Spektakel zu finden, ließ Draculea einen Tisch im Wald der gepfählten aufstellen, an dem er und seine Gäste, allesamt Edelleute, feierlich speisen können. Während des Mahl bemerkte Draculea, daß einer der Edelleute sich die Nase verdeckte wegen des Gestankes des Blutes. Er lies diesen Edelmann sofort auf einem Pfahl pfählen, der alle anderen überthronte und den Edelmann so über den schrecklichen Gestank hob. In einer anderen Version der Geschichte, war der sensible Edelmann ein
Botschafter der transylvanischen Städte Brsov und Sibiu, der geschickt
worden war, um beim Prinzen um die Verschonung dieser Städte zu bitten.
Während er sich dies anhörte, spazierte Draculea zwischen den
gepfählten herum. Einige der gepfählten waren immer noch am
Leben. Angewidert vom Gestank des gerinnenden Blutes und den Absonderungen
der gepfählten, fragte der Edelmann wieso Draculea denn auch noch
zwischen ihnen wandeln würde. Daraufhin fragte Draculea ob er den
Gestank denn widerlich finden würde. Der Edelmann, der eine Chance
sah sich bei dem Prinzen einzuschmeicheln, antwortete darauf, das seine
einzige Sorge dem Wohlergehen und befinden des Prinzen galt. Draculea
ärgerte sich sehr über die Unehrlichkeit und der Botschafter
wurde sofort auf einem sehr hohen Pfahl gepfählt, so daß er
weit über dem stinkenden sei. DIE VERBRENNUNG DER ARMEN UND KRANKEN Draculea war sehr besorgt darüber, das immer mehr Geld für
das Wohlergehen der Armen und Kranken ausgegeben werden mußte. Ihm
fiel auf, das die Bettler, Vagabunden, und Krüppel immer zahlreicher
wurden. In Anbetracht dieser Sache schickte er sofort eine Einladung an
alle Armen und Kranken, sie wurden zu einem großen Fest in Tirgoviste
eingeladen weil niemand in diesem Land hungern sollte. Nach ihrer Ankunft
in Draculeas Schloß wurden die Kranken und Armen Leute in eine große
halle gebracht, wo für sie ein reichliches Festmahl bereit stand.
Es wurde gegessen und getrunken bis spät in die Nacht hinein. Als
Draculea selbst erschien, stellte er folgende Frage: "Was begehrt
ihr? Wollt ihr ohne Sorgen leben, wollt ihr euch um nichts mehr in dieser
Welt kümmern müssen?" Als positiv darauf reagiert wurde,
ließ Draculea die Eingänge zur Halle verschließen und
steckte die Halle in Brand. Niemand entkam den Flammen. Draculea erklärte
diese Tat später den anderen Edelleuten dadurch, daß in seinem
Land niemand unter Armut leiden müßte. DER GENTLEMAN Während seiner zwölfjährigen Gefangenschaft in Ungarn,
brach einmal ein Dieb in das Haus Draculeas ein. Ein ungarischer Captain
der Armee verfolgte diesen und wollte ihn stellen und verhaften. Draculea
traf auf beide und tötete den Offizier auf der Stelle, nicht aber
den Dieb. Wieso? Der Offizier als Gentleman hätte wissen sollen,
das man ein Haus nicht betritt ohne dazu aufgefordert worden zu sein. DAS ABKOMMEN Draculea bot dem türkischen Sultan an, sich mit dessen Truppen zu vereinen wenn er dafür die Garantie erhalten würde, nicht von den Truppen des Sultans angegriffen zu werden. Der Sultan akzeptierte natürlich und freute sich über die neue Stärke seiner Armee. Nachdem Draculea mit seiner Armee 5 Tage lang in türkisches Gebiet einmarschiert war, macht er kehrt. Auf seinem Weg nach Hause zerstörte Draculeas Armee alles, was ihnen in den Weg kam und brachte große Vernichtungen über das Land. Seine Armee tötete, pfählte und folterte die meisten Menschen dieser Landstriche. |