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FIJI ISLAND1989

14 01 1989
Der Flug nach Fiji verläuft ruhig und angenehm, der Innenminister von Fiji sitzt neben mir und gibt mir einige Tips. Beim Anflug herrscht klares Wetter, man sieht die vorgelagerten Inseln mit seinen Stränden und das türkisfarbene Wasser das einiges verspricht.
Raus aus dem Flugzeug, es empfängt sich schwüle Hitze.
Fahre mit dem Taxi in das Nadi Bay Hotel, dieses liegt idyllisch zwischen Zuckerrohrfelder, es ist ruhig gelegen mit schönem Pool und toller Bar an der abends was los ist.
Wandere am Nachmittag an den Strand, dieser ist recht schmutzig, es fängt dann auch noch an zu regnen und ich verziehe mich ins Hotel. Abends gibt es Barbecue und ausreichend Bier, lerne ein paar Schweden kennen und es wird ein lustiger Abend.
Wenn ich im Zimmer liege fühle ich mich zurückversetzt nach Asien - der Fan arbeitet mit gewohntem Lärm, ich liege unter dem Moskitonetz, beobachte eine Vielzahl von Insekten an den Wänden, dabei einen Gecko der sich am Überfluss labt. Höre Musik und döse.
15 01 1989
Nach Nadi auf die Post aber leider kein einziger Brief erhalten, Geld gewechselt und Postkarten gekauft. Dann einen Führer ( SAM ) gemietet um die Hauptinsel Viti Levu zu erkunden, besuchen ein Einheimischendorf, dort führt uns der Dorfälteste herum, viele Brotfruchtbäume stehen im Areal, die Häuser sind strohbedeckt und wie überall hat der Bürgermeister das schönste Haus. Kaufe mir eine Holzmaske um 5 Dollar. Dann geht’s weiter an Papaya und Zuckerrohrfelder nach Lautoka - die Stadt wird auch als Sugartown wegen des Exports von Zuckerrohr bezeichnet. Bewundere den farbenfrohen Markt und trinke Kava mit Einheimischen, die Menschen sind sehr freundlich und guter Laune nur Sam ist ein wenig profitsüchtig - als Führer nicht weiter zu empfehlen. Der Markt bietet eine Vielzahl an Früchten an, Topas, Souvenirs aus Holz wie Masken und Statuen usw. Dann besichtigen wir das Spital, die Krankenzimmer sind mit 30 Betten besetzt, die Angehörigen kochen und umsorgen die Kranken.
Durch das Inland zurück nach Nadi. Das Inland ist umrahmt von hohen Hügeln, Zuckerrohrfeldern und einzelnen Häusern aus denen die Leute freundlich winken.

16 01 1989
Mit dem Bus um neun Uhr nach Lautoka, am Hafen besteige ich einen Dreimaster der schon von vielen jungen Menschen besetzt ist, fahren auf Beachcomber Island, schon auf der fahrt sieht man verstreut kleine palmenbewachsene Inseln rundum mit weißem Sandstrand bedeckt, es ist so wie man sich die Südsee vorstellt - auf dem Schiff erklingen Gitarrenklänge, Einheimische singen dazu, ich lasse die Füße über die Reling baumeln, höre den Klängen zu und genieße. Nach 2 Stunden erreichen wir die Insel, sie ist bewachsen von einer Vielzahl von Palmen aber auch völlig touristisch ausgebaut, umrundet am Strand kann die Insel in 5 Minuten. Treffe Corrina und Anders die 2 Schweden vom Festland, lege mich zu ihnen an den Strand und genieße die Sonne, gehen Schnorcheln und Schwimmen. Mittags gibt’s ein super Buffet, übernachtet wird in einem offenen Haus mit 20 Betten. Abends ist viel los, Musik, Tanz, Alkohol und Suchtmittel aller Art. Die nächsten tage ausgiebigen Urlaub auf einer Insel der Südsee.

20 01 1989
Abends gibt es im Hotel eine Kavazeremonie zu sehen, das geriebene Kavapulver wird mit Wasser vermischt , der Gastgeber überreicht einem die Schale aus Kokosnuß und klatscht 3x in die Hände, ich trinke es in einem Zug aus klatsche 3x in die Hand und sage „Bula“. Treffe 2 Schweizer und wir spielen Schach.
Buche Seashell Cove an wunderschönem Sandstrand. Werde dann am nächsten Tag um 10 Uhr abgeholt, fahren in die Stadt um Lebensmittel und Bier zu kaufen um dann nach Seashell Cove zu fahren. Die Anlage besteht aus Pool, Tennisplatz, Zeltplatz, kleinen Häusern und einem schönen Strand, am Nachmittag lege ich mich in die Sonne, abends ein australisches Ehepaar und einen Deutschen kennen gelernt, wurde sehr gemütlich. Ein Paar aus Schladmig getroffen.


20 01 1989
Wanderung entlang dem Bahngleis und Mangrovensumpf in das Inland, 2 kleine Kinder begleiten mich, sie pflücken mir Früchte und ich kaufe ihnen ein Eis im Supermarkt. Dann mit Thomas an der Bar und von 16 Uhr bis 19 Uhr geschlafen, Sunset geschaut und mit Steffi und Siegfried den Abend verbracht, bin dann froh im Bett zu liegen.

21 01 1989
In sechs Tagen geht mein Flug nach Frankfurt, derzeit keine Lust nach hause zu fliegen, hier trifft man unkomplizierte Leute, die Sonne scheint und das Leben ist billig.
Heute fahre ich auf Toverua Island einer kleinen Insel nicht weit entfernt von unseren Ressort mit einem herrlichen Strand und Kokospalmen, es ist herrlich hier zum Schnorcheln. Beim wandern stehe ich fast auf eine Schlange, sie ist Schwarzgelb gestreift und ca. einen Meter lang, sie scheint aber mehr Angst als ich zu haben und verkriecht sich gleich ins Gebüsch.
Liege am Strand und genieße die Stille, beim Heimweg Schnorcheln wir noch am Äußeren Riff, sehr schöne Korallen aber nicht vergleichbar mit Australien.
Im Ressort lerne ich Paul einen Amerikaner kennen, er spricht perfekt Deutsch, die nächsten tage werden sehr unterhaltsam.

24 01 1989
Bestätige den Flug und danach fahren wir an die Natandola Beach, ein traumstrand mit Palmen und kilometerlangem schneeweißen Sand, das Wasser schillert in allen Farben.Verbrauche einen ganzen film, abends sitzen wir alle an der Bar, lustig wird`s und mit Rausch ins Bett.
Nach dem Frühstück wandern Siegfried und ich ins Inland, es ist sehr heiß. Werden von einer familie zu lemonjuice eingeladen und werde gleich mit der Tochter verkuppelt. Werden auch zum Mittagessen wie Fisch und Gemüse eingeladen. Nachmittags liege ich wieder mal in der Sonne, habe schon eine tolle Farbe angenommen.
Am Abends wird abschied gefeiert, Bier und Kava fließt in Strömen.
So nun sind das die letzten Tage meiner 11 Monatigen Weltreise,
leider, leider vorbei