OE1GHs Trickkiste

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         Die Erstellung einer Funkprognose hängt in erster Linie von den verwendeten Input-Daten ab. Akzeptiert das verwendete Programm den 10cm-Flux als Input, kann in den meisten Fällen nicht viel schief gehen. Wenn, wie es meistens der Fall ist, die Sunspot-Relativzahl verlangt wird, muss mit Vorsicht gehandelt werden.

         Es stehen Ihnen zur Zeit drei unterschiedlich Werte der Sunspot-Relativzahl zur Verfügung:

  1. Der Wert aus Boulder/CO    (Geoalert WWAnnn). Diesen Wert erhalten sie auch über die AURORA-Bake DK0WCY

  2. Jene Werte der Sunspot-Relativzahl, welche in Österreich ermittelt werden, erhalten sie entweder direkt beim Observatorium Kanzelhöhe oder mit dreimonatiger Verspätung in der QSP. Diese Werte entsprechen nahezu jenen jeweils mit Monatsabschluss veröffentlichten endgültigen Werten des

  3. R.W.C.Brüssel

         Die sicherste Art zu brauchbaren Input-Werten zu kommen, scheint, die Sunspot-Relativzahl aus dem gemessenen 10cm-Flux zu bestimmen. Mir sind zwei Methoden zur Umrechnung von dem gemessenen 10cm-Flux in die Sunspot-Relativzahl mit unterschiedlichem Resultat bekannt. Eine Formel stammt vom FTZ-Darmstadt. Diese Formel verwende auch ich. Vermutlich verwendet sie auch OK1HH bei der Erstellung der Funkvorhersage, wie sie in der QSP veröffentlicht wird.

         Die zweite Umrechnungsmethode fand ich in dem Buch "Ionosphäre und Wellenausbreitung" von Gerd Klawitter. Das folgende Basic-Programm ermöglicht die Umrechnung nach beiden Formeln. Hoffentlich lässt Bill Gates das exekutieren eines Bacis-Programms auf ihrem hochmodernen PC zu. Wenn nicht, versuchen sie es mit einem einfachen Taschenrechner.

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