| |

Mädchen und Buben im Pflichtschulalter (nach der Erstkommunion)
laden wir herzlich zu unserer Jungschar ein.
In der wöchentlichen Gruppenstunde in unserem Pfarrheim verbringen
die Kinder - mit einem älteren Jugendlichen als Gruppenleiter und meist auch
mit einem Priester - eine Zeit in der Gemeinschaft mit Gebet, Bibellesung,
Singen, Basteln und Spielen. Sehr beliebt ist das Völkerballspiel auf unserem
Spielplatz hinter dem Pfarrheim.
Monatlich gestalten die Kinder eine Sonntagsmesse mit. Der Christkönigssonntag am Ende des Kirchenjahres wird als Jungscharsonntag
festlich gefeiert. Zu Beginn des Advents werden die Adventkränze gebunden und
der Nikolaus empfangen.
Die größte Aktion der Katholischen Jungschar ist die Dreikönigsaktion.
Die Sternsinger besuchen alle Häuser und Familien der Pfarre, um die
Weihnachtsbotschaft zu verkünden und eine Missionsspende zu erbitten.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Kaplan (Tel. 368 32 37).
DREIKÖNIGSAKTION 2012: Ein Bericht von Christina F.

Aufbrechen um den Menschen das Wunder der Weihnacht zu verkünden!
Ich gehe nun schon seit ungefähr 15 Jahren Sternsingen. Anfangs verkleidet als König,
nun als Begleitperson der verkleideten Jungscharkinder. Obwohl ich schon einige Erfahrungen
beim Sternsingen gemacht habe, erlebe ich jedes Jahr Neues. Heuer hörte ich erstmals den Ausspruch:
„In diesem Haus ist Betteln und Hausieren verboten!“. Dabei bitten wir bei unserer Tätigkeit
als Sternsinger gar nicht um Spenden. Wir führen lediglich eine Büchse mit uns, um die Projekte der Jungschar,
aus Solidarität zu den armen Kindern der Dritten Welt, zu unterstützen. Wenn uns die Menschen dabei helfen, freuen wir uns natürlich.
Beim Sternsingen geht es jedoch nicht primär um das Sammeln von Spenden – es geht um so vieles mehr! Mit unseren Liedern,
die wir singen wollen wir die befreiende Botschaft des Evangeliums verkünden. Deshalb handeln die Lieder, die wir singen,
immer von der menschgewordenen Liebe Gottes. Diese Liebe Gottes sehe ich beispielsweise in den glasigen,
freudestrahlenden Augen jener alten Dame, die schon so sehnsüchtig auf uns gewartet hat. Oder im Leuchten des Gesichtes des kleines Mädchens,
das sich schüchtern an die Hand ihrer Mutter klammert. Eigentlich haben wir es schon furchtbar eilig,
damit wir bis am Abend noch unsere Route erledigen können. Aber um diese Liebe Gottes, die aus den Augen und Gesichtern strahlt,
ein bisschen länger erhalten und sich selber daran erfreuen zu können, nehme ich mir gerne die Zeit und singen noch ein oder zwei Strophen weiter.
Viele Menschen unserer Gesellschaft wissen gar nicht mehr, weshalb wir Weihnachten feiern. Weihnachten ist im Allgemeinen eine stressige, hektische,
konsumorientierte Zeit. Aus diesem Grund, verzichten auch schon einige Menschen darauf sich dem Konsumrausch auszusetzen,
besorgen keine Präsente und bitten auch darum, selber nicht beschenkt zu werden. Ich habe Gottes Liebe erfahren dürfen,
viele Menschen suchen noch nach der Quelle der wahren, tiefen inneren Zufriedenheit. Deshalb ist es wichtig,
dass wir in dieser Zeit aufbrechen um den Leuten das Wunder der Weihnacht zu berichten!
Das Sternsingen ist eine von vielen Möglichkeiten zu den Menschen zu kommen.
Damit auch unsere Sternsinger-Kinder die Wichtigkeit der Verkündigung des Evangeliums immer besser verstehen lernen,
beteten wir jedes Mal gemeinsam. Unser Kaplan spendete uns den Segen bevor wir mit unseren Gruppen in alle Himmelsrichtungen eilten.
Wie eine Jungscharführerin ganz richtig sagte: „Die Helden der Woche sind all jene Kinder,
die für das Sternsingen und die Verkündigung des Evangeliums unterwegs waren!“ Sie haben mit dem Segen Gottes Sturm und Regengüssen,
Anfeindungen und Beschimpfungen mancher Menschen getrotzt. Was ihnen besonders gut am Sternsingen gefallen hat,
möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten! Hier haben das einige von ihnen erzählt:
|
 |
|
„Am Sternsingen gefällt mir am Besten, dass man mit Freunden in einer Gruppe zusammen alten Leuten Freude machen kann!“
|
|
„Das Schöne am Sternsingen ist, dass man mit Freunden gemeinsam gehen kann, dass man den Anderen eine Freude macht und für die Philippinen Spenden sammelt!“
|
|
 |
|
 |
|
„Mir macht das Sternsingen Spaß! Es ist anstrengend aber ich freue mich schon jedes Mal auf die Süßigkeiten, die wir von manchen Leuten bekommen!“
|
|
„Am Sternsingen gefallen mir die Süßigkeiten, die wir von netten Menschen geschenkt bekommen und am Ende des Tage untereinander aufteilen!“
|
|
 |
|
 |
|
“Mir gefällt es am meisten, dass wir für arme Kinder der Welt sammeln!“
|
|
„Ich habe mich sehr über den Einsatz, den die Kinder und Jugendlichen für die Evangelisierung unserer Pfarrgemeinde gebracht haben, gefreut!
Mit Freude habe ich mit ihnen gebetet und den Menschen, die wir besuchten die Frohe Botschaft der Weihnacht verkündet.“
|
|
 |

Copyright © 2011 Pfarre Döbling - St. Paul Inhalt und Webdesign: Pfarre
Döbling
|
|
|