Während des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) entstand der Neokatechumenale Weg in den Barackenvierteln von Madrid durch den Maler Kiko Arguello. Seine kerygmatische Verkündigung unter den Obdachlosen bewirkte eine erstaunliche Umkehr. Der Erzbischof von Madrid erkannte das Charisma des Weges und beauftragte Kiko, diese Erfahrung in die Pfarrpastoral einzubringen. 1968 begannen Katechesen in Rom. Im Frühjahr 1974 ist in unserer Pfarre die erste neokatechumenale Gemeinschaft entstanden. Heute ist der "Weg" auf allen Kontinenten, bei 120 Nationen und in ca. 6000 Pfarren mit 18.000 Gemeinschaften verbreitet.

Der Neokatechumenale Weg versteht sich als Antwort auf den Anruf des Heiligen Geistes im Zweiten Vatikanischen Konzil. Der gegenwärtige Prozess der Säkularisierung bringt immer mehr Menschen dazu, den Glauben und die Kirche zu verlassen. Es ist deshalb notwendig, einen neuen Weg der Einführung in den christlichen Glauben zu öffnen. Der Neokatechumenale Weg will für die Pfarren eine Hilfe sein, "Fernstehenden", Suchenden oder auch Ungetauften die Möglichkeit einer christlichen Bildung anzubieten. Er stützt sich dabei auf die Erfahrung der frühen Kirche, welche die Taufschüler in einem Katechumenat - einer Zeit der Hinführung zur Taufe - vorbereitete. Papst Johannes Paul II. hat 2002 den Neokatechumenalen Weg "als einen für unsere Zeit geeigneten Weg der Glaubensverkündigung" offiziell anerkannt und das Statut des Weges veröffentlicht.

Die Früchte des Weges sind unzählige gerettete Ehen und Familien, die Rettung zahlreicher Jugendlicher aus Drogen und anderen Abhängigkeiten, Kinder, die von den Eltern durch Hausliturgien in den erwachsenen Glauben eingeführt werden, Familien, die vom Papst für eine Mission der Neuevangelisierung in die ganze Welt gesandt wurden und tausende junge Menschen, die ihre Berufung zum Priestertum oder Ordensleben entdeckt haben.

In unserer Pfarre wird jährlich eine einführende Katechese gehalten und zum Neokatechumenalen Weg eingeladen.

Ansprechpartner sind der Pfarrer (Tel.368 32 37) und Ing. Helmut Bischof (Tel.0650-3206201).

 

 

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