warm up - Training am Wolfgangsee 2002

29.6.-30.6.2002

Dem Aufruf unseres Webmasters Markus folgend, nutzen wir die Gelegenheit, die sich uns wohl nicht so bald wieder bieten wird ...!

Das Trainingswochenende am Wolfgangsee war nach einem "Pause-Weekend" nach dem Mattsee wohl ein ausgezeichnetes Warm up für den Salzkammergutpreis, der ja mit 34 in- und ausländischen Yngling-Teams grandios besucht war. Außerdem finden wir es wirklich ganz nett, daß sich ein Klub die Ynglisti gleich zweimal hintereinander "antut" und uns die Zeit zwischen den Regatten verkürzt. Außerdem war es für uns ohnedies eine Pflichtveranstaltung, denn das wir ewig hinterherfahren ist so eigentlich nicht unser Ziel, und deshalb waren wir natürlich auch wieder mit dabei. Eigentlich noch ganz neu mit unseren 2 Yngling-Wochenenden am Mondsee und am Mattsee fühlen wir uns bis jetzt eigentlich recht wohl in diesem Kreis, der uns freundlich in seiner Mitte aufgenommen hat.

Aber nun zum Trainingswochenende selbst; am Samstag Morgen trudelten die Boote schön langsam ein. Ein wirklicher Stress ist aufgrund des fehlenden Regattafiebers nicht erkennbar, das hält sich aber auch sonst sehr in Grenzen und wird gerade mal auf der Regattabahn ein bißchen mehr um "Raum" geraunzt.

Nebst den bekannten Gesichtern aus Ost und Mitte-West (der äußerste Westen macht ja bekanntlich "Baby-Pause" - bei dieser Gelegenheit gleich Gratulation und ein Willkommen an die kleine Anna Diem) waren es auch einige St. Gilgner Ynglisti, die sich mit ins Training warfen.

Von werfen, fetzen, fliegen und fallen haben wir ja gleich nach dem ersten Auslaufen einiges mitbekommen. Für uns Binnensee-Unerfahrenen aber auch für so manches andere Boot kam der Sturm dann doch sehr überraschend und schnell über den See. Und als dann die Sturmwarnungen blitzten, waren wir schon mitten am See und das Wetter eigentlich schon wieder auf "Normalisierung" eingestellt.

Für´s erste hatten wohl alle genug und kämpften sich die Boote rauf nach St. Gilgen. Bei AUT 201 ging es so einfach nicht mehr. Das Boot mit Christoph, Georg und Wolfgang wurde mit liegendem Mast nach Hause geschleppt. Kein wirklicher Grund zur Freude - aber immer noch besser jetzt und hier als irgendwann zwischen jetzt und Brunnen ...! Mittlerweile steht das Boot schon bei Mader und dort werden die Püttings wohl ordentlich gemacht werden, damit sich das nicht wiederholen kann.

Nach trockenlegen und Trockentraining gingen alle an ihre eigenen Boote um die eben besprochenen Maße und Einstellungen nachzumessen, Einstellungen zu korrigieren und an allerlei Schräubchen zu drehen.

Bei mäßigem Nachmittagswind und verhängtem, teilweise tröpfelndem Himmel zogen wir nochmals hinaus um die geplanten Starttrainings und Kurzkurse endlich auch praktizieren zu können. Am Begleitboot wurde es nun schon richtig eng, denn neben Rudi und Markus waren die Boys ohne Boot (Skolaut / Skolaut / Riha) jetzt auch dort drauf.

Für uns eine große Bereicherung, denn nachdem Christoph zu uns auf´s Boot kam, ging es doch gleich viel schneller. Jetzt wissen wir jedenfalls, dass wir manche Dinge einfach anders angehen müssen und daß uns der Peter doch keine "Krücke" verkauft hat.

Die Seglerjause am Abend war mehr als nur eine kleine Jause, da konnten sich schon alle recht ordentlich stärken und den Flüssigkeitshaushalt wieder auf gleich bringen. Sehr lange hielten es dann aber doch wenige aus; das Wetter war ja noch immer nicht optimal - sonnig aber für einen Sommerabend zu kalt. Nur wenige gingen zum Fest in St. Gilgen, um dort das Feuerwerk noch zu erleben - wir genossen es (trotz Kälte) mit bester Aussicht vom Clubsteg aus.

Am Sonntag war es dann ein richtig schöner Segeltag, mit Start- und Bahnentraining. Da wurde uns noch ein Bilderbuchtag vor alpiner Kulisse präsentiert, der uns das Wiederkommen am nächsten Wochenende ganz leicht machte.

Bei den Clubwettfahrten waren wir dann nicht mehr dabei und die Taufe der beiden neuen Mader-Ynglings von Peter und Rudi haben wir auch ausgelassen. Leider oder Gott sei Dank - das können wir nicht beurteilen, aber es soll doch noch recht lange gedauert haben ...!

"Franz" Heinz von Barbara´s AUT 274