"leider nur FR"-SP am Achensee.
22.-23- August 2006 beim SC-TWV Achensee

Stell Dir vor, es ist Y-SP und keiner fährt hin...(Wie hieß es doch einmal so schön: ?Unser Ziel ist es, bei allen Regatten mindestens 15 Teilnehmer am Start zu haben, bei der Staatsmeisterschaft und den SP-Regatten rund 30 Boote ... Die vergangenen Jahr haben gezeigt, dass die YNGLING KLASSE DIE KIELBOOTKLASSE in Österreich ist?). Immerhin, es war die erste Yngling-Regatta in der Geschichte des Achensees, und so beschlossen wir, das Ding durchzuziehen ? eine Verschiebung wäre sich angesichts des dichten Regattakalenders sowohl der Y-Flotte als auch des TWV wahrscheinlich nicht ausgegangen. So trafen sich 6 Ynglinge (davon 3 Tiroler und ein Boot aus Deutschland) und immerhin 34 A-Cats zum gemeinsamen regattieren. Als Zuschauer kam noch Willi Schmiedl, der als ?Tourischt? in Tirol weilte und leider nicht teilnehmen konnte, die Zeit aber nützte, um Tiroler Bräuche kennen zu lernen (die Burgruinen im Inntal zeugen von der jahrtausende alten Tradition der Wegelagerei) und von der Höhe aus unsere taktischen Fehlentscheidungen mitanzusehen. Da fast der gesamte Vorstand des Y-Clubs - bis auf den Kassaprüfer - dem Achensee ferngeblieben war, beschloß auch der Nordwind, dasselbe zu tun. So erfolgte der 1. Start im sanften unsteten Südwind von einer Linie, die zwar gut außerhalb der Dampferlinien, aber auch außerhalb des Windes platziert war. So blieb es bei einer einzigen ? löchrigen ? Wettfahrt. Der Abend klang auf der Veranda an der Sonnenseite des alten Prälatenhauses mit Segleressen, reichlich Freibier und einem romantischen Sonnenuntergang aus ? und das ganze Yngling-Feld hatte an einem einzigen Tisch platz. Am Sonntag schließlich, nach zu früh angesetzter Startbereitschaft und entsprechender Wartezeit: Nordwind; sanft, aber eben Nordwind. Michael Warminger fiel aufgrund Vorschotermagels aus, das Feld war somit auf fünf Boote reduziert. Taktisch war einiges drin, und nicht immer hatten die Tiroler den Riecher für die richtige Seite. Fast ungestört konnten sich Martin und Johannes matchen. Am Ende gingen sich so noch drei Wettfahrten aus, wobei die letzte im richtigen Moment verkürzt wurde. Die Bilanz der ersten Yngling-Regatta am Achensee, die trotz verzweifelter Bemühungen nur eine Faktorregatta blieb: 4 entspannende Wettfahrten, konstante Platzierungen für die ersten 3 (noch nie habe ich einen 3. Platz streichen können), gemütliches Beisammensein, das Versprechen von Georg Skolaut, nächstes Jahr mehr Boote an den Achensee zu bringen und zuletzt: Allen, die gekommen sind ein dickes DANKE!

Georg Wietzorrek (AUT 247) www.sctwv.at

 

No Segelnr Name Wertung 1 2 3 4
1 AUT 300 Lutz Martin, UYCWG 3,0 (1) 1 1 1
2 AUT 330 Richard Johannes, UYCAS 6,0 (2) 2 2 2
3 AUT 247 Wietzorrek Georg, Stigler Robert, SCTWV/SCATT 9,0 (3) 3 3 3
4 AUT 270 Berger Gottfried, SCTWV 12,0 4 (5) 4 4
5 GER 138 Garthe Horst, SKL 14,0 (dnf) 4 5 5
6 AUT 248 Warminger Michael, SCTWV 21,0 5 (dns) dns dns
7 AUT 284 Mayr Rudolf, UYCWG 24,0 (dns) dns dns dns