Hier finden sie eine Übersicht über meine aktuellen und abgeschlossenen Forschungsprojekte und Publikationen als freiberuflicher Historiker und eine Übersicht über laufenden Projekte des Vereins "Netzwerk - ARGE freiberuflicher Historiker/Innen" bei dem ich als Mitarbeiter und Geschäftsführer tätig bin.
Erkennungsdienstliche Methoden, Sicherheitsdiskurse und die Entwicklung der Polizeifotografie seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Rolle der Fotografie bei den sich im 19. Jahrhundert etablierenden Identifikations- und Überwachungssystemen am Beispiel der Wiener Polizeifotografie (1870 und 1938)
Seit 2005 beschäftige ich mich mit dem Einfluss der Fotografie bei der im 19. Jahrhundert beginnenden Entwicklung von Identifikations-, Kontroll- und Überwachungssystemen durch Polizei- und Sicherheitsbehörden. Der bisherige Themenschwerpunkt lag auf der Entwicklung und dem Einsatz der Fotografie bei den Wiener Sicherheitsbehörden seit den 1860er Jahren bis 1938. Die ersten Forschungsergebnisse, in denen ich die Entwicklung der Polizeifotografie in Wien und deren Beitrag zur Internationalisierung der erkennungsdienstlichen Arbeiten skizzierte, wurden von mir in der Zeitschrift "Fotogeschichte. Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie" und zuletzt in einer erweiterten Fassung im Herbst 2007 im Verlag Album publiziert.
Digitalisierung des historischen Fotobestandes (Glasplattennegative) der Bundespolizeidirektion Wien. (2005 Abgeschlossen). Die Digitalsierung wurde gemeinsam mit Dr. Reinhard Mundschütz durchgeführt
Fotografie und Zivilinternierung im Ersten Weltkrieg: Zur Fotografien Leopoldine Schrimpf
Vertriebene und ermordete Fotografen und Fotografinnen und der Verbleib fotografischer Sammlungen
Ziel des Projektes ist die systematische und vollständige Erfassung aller nach dem "Anschluss" im März 1938 durch die NS-Verfolgung vertriebenen oder ermordeten gewerblich tätigen Fotografen und Fotografinnen (mit dem Schwerpunkt Wien) und die Rekonstruktion der durch Raubprozesse erfolgten Enteignungen und Verschiebungen fotografischer Sammlungen. Mit dieser systematischen Erfassung sollen die Grundlagen und die Hintergrundinformationen für Provenienzforschungen zur Beurteilung und Eruierung von NS-Raubgut im Bereich von Bild- und Fotoarchiven und Sammlungen verfügbar gemacht werden. Die Projektergebnisse (Kollektivbiografien der vertriebenen und ermordeten Fotografen und Fotografinnen) werden nach Abschluss des Projektes publiziert.
und ihre Rolle im nationalsozialistischen Bücherraub unter besonderer Berücksichtigung Wiener Antiquariatsunternehmen. Mehr zu diesem Projekt finden sie unter >>
Stumme Zeitzeugen: Medizinische Bibliotheken an der Universität Wien und der Bücherraub während des NS-Regimes". Ein Projekt der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
Seit Mai 2007 leite ich an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien das Provenienzforschungsprojekt: "Medizinische Bibliotheken an der Universität Wien und der Bücherraub während des NS-Regimes". mehr dazu
Teilnahme am Vierten Hannoverschen Symposium "NS-Raubgut in Museen, Bibliotheken und Archiven (9.-11. Mai 2011)- Thema des Vortrages: NS-Antiquariate und ihre Rolle im NS-Bücherraub in Wien - Ein Projekt im Rahmen der Provenienzforschung an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien
Flucht, Vertreibungen und Internierungen während des Ersten Weltkrieges
Kriegsflüchtlinge und die Flüchtlingspolitik in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges.
Die Internierung von "Ausländern" ("enemy aliens") und österreichisch-ungarischen Staatsangehörigen in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkrieges.4. Ausstellungen
Betriebsratswahlen und Betriebsratsarbeit in der österreichischen Industrie zwischen 1945 und 1955
Das Projekt setzt sich zum Ziel, eine umfassende Dokumentation und Analyse der Betriebsratswahlen und Betriebsratsarbeit in der österreichischen Industrie zwischen 1945 und 1955 zu erstellen. Mehr zu diesem Projekt findensie unter >>