Bob Barring Neuausgaben
des Verlages Pollischansky

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Bob Barring Nr. 52
Der Gefangene der Gobi
Bob Barring Nr. 53
Das Sanatorium des Dr. Mirakel
Bob Barring Nr. 54
Das Geheimnis der Themse
Bob Barring Nr. 55
Mord im Studio
Bob Barring Nr. 56
Unter falschem Verdacht

Für die Nr. 52 bis 54 wurden unveröffentlichte Manuskripte verwendet, die noch aus den 50er Jahren stammten und seinerzeit auch unter denselben Titeln angekündigt worden waren. Die Erzählungen Mord im Studio und Unter falschem Verdacht waren bereits 1954 in der Zeitungsromanserie "Sensations Reporter" im Verlag Willi Fitz, Wien, unter den Titeln Mord im Filmatelier und Unter falschem Verdacht veröffentlicht worden. Danach wurden die Geschichten ab Nr. 57 von Koizar für den Verlag Pollischansky neu geschrieben.Für die Heftcover wurden anfänglich vereinzelt Motive von Franz Plachy und ab Nr. 89 von Erich Sokol (1933 - 2003) verwendet.

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Bob Barring Nr. 57
Der Zirkus der Todgeweihten
Bob Barring Nr. 58
Der Dämon von London
Bob Barring Nr. 59
Luxuskabine 212
Bob Barring Nr. 60
Heute Nacht - Hotel Ritz
Bob Barring Nr. 61
Ein gefährlicher Auftrag
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Bob Barring Nr. 62
Der goldene Papagei
Bob Barring Nr. 63
Die Herrin der Oase
Bob Barring Nr. 64
Bob Barrings Geheimnis
Bob Barring Nr. 65
Das Rätsel von Winston Castle
Bob Barring Nr. 66
Der Mord im Weiher

Die Auflage war klein und der Preis relativ hoch. Den neu verfassten Erzählungen fehlte jener Schwung, der den Reiz der frühen Erzählungen ausgemacht hatte. Bei den Coverabbildungen konnte keine überzeugende, dem Charakter der Serie entsprechende Linie gefunden werden. Abgesehen von einigen wenigen, die noch Motive von Plachy verwendeten, sind viele von ihnen einfach nur dilettantisch, andere, als ob sie den Inhalt karikieren wollten. Das war wahrscheinlich das Hauptmanko der Reihe. Bei einem nostalgisch orientierten Zielpublikum, das noch die sorgfältig gezeichneten, realistischen Cover der alten Hefte vor Augen hatte, haben die neuen Titelbilder wohl nur Befremden ausgelöst. Trotzdem fand sich ein wenngleich begrenzter Abnehmerkreis. Dabei handelte es sich neben Romanheftsammlern wohl um ältere Herrn, die noch immer die Einstellung der Serie in den 50er Jahren bedauerten und die seinerzeitige Faszination, die von den Heften ausgegangen war, bei der Lektüre neuer Abenteuer wiederzufinden hofften; eine vergebliche Hoffnung, wie ich befürchte. Dementsprechend sanken die Käuferzahlen, nicht zuletzt auch deswegen, weil sich der harte Kern der Bob Barring Fans durch Zeitablauf immer mehr reduzierte. So ist es kein Wunder und wahrscheinlich auch angemessen, dass die letzten Hefte als unverkäufliche Sonderausgaben im geschlossenen Kreis des 'Vereins der Freunde für Volksliteratur' erschienen sind.

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Bob Barring Nr. 67
Ismelda Winstons Geist
Bob Barring Nr. 68
Die Macht der Unterwelt
Bob Barring Nr. 69
Das Geheimnis des Papyrus
Bob Barring Nr. 70
Razzia in Soho
Bob Barring Nr. 71
das Grab der Prinzenliebe

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Bob Barring Nr. 72
Die Gruft der McGowans
Bob Barring Nr. 73
Der Sarg des Verhängnisses
Bob Barring Nr. 74
Der Killer von Loch Ness
Bob Barring Nr. 75
Das Auge des Gehenkten
Bob Barring Nr. 76
Der Feine-Leute-Club
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Bob Barring Nr. 77
Der unheimliche Lord
Bob Barring Nr. 78
Die Macht aus dem Dunkel
Bob Barring Nr. 79
Die Todesfalle
Bob Barring Nr. 80
Der Mord im Nachtexpress
Bob Barring Nr. 81
Die Pharao-Connection
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Bob Barring Nr. 82
Im Reich der Finsternis
Bob Barring Nr. 83
Das Geheimnis des Skarabäus
Bob Barring Nr. 84
Die weisse Braut des Maharadschas
Bob Barring Nr. 85
Terror im Dschungel
Bob Barring Nr. 86
Die indische Tänzerin

Die Titelbilder für die Hefte 83 bis 87 stammen von dem in Australien lebenden deutschen Künstler Wolfgang Grasse (1930 - 2008). Grasse (auch Grässe oder Graesse), den man als Maler dem phatastischen Realismus zuordnen kann, hatte eine Affinität zur deutschsprachigen Romanheftliteratur. Unter anderem schuf er auch die Titelbilder für einige Neuausgaben von Rolf Torring's Abenteuer (ab Nr. 446) und eine zwölfbändige Comicserie 'Rolf Torring's Abenteuer', die ab 1991 in kleiner Auflage als Nostalgie-Hobby-Druck (Ganzbiller) erschienen ist. Die Originalvorlagen der Titelbilder zu den Heften Bob Barring 84, 85 und 86 gelangten 1913 im Wiener Dorotheum zur Versteigerung.

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Bob Barring Nr. 87
Die Rache des Radschas
Bob Barring Nr. 88
Der Kampf in der Dschungelhölle
Bob Barring Nr. 89
Panik in der Unterwelt
Bob Barring Nr. 90
Das Geheimnis des Invaliden
Bob Barring Nr. 91
Der Unheimliche kehrt zurück

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Bob Barring Nr. 92
Die Todesliste
Bob Barring Nr. 93
Das unheimliche Grab
Bob Barring Nr. 94
Das Sumpfhaus
Bob Barring Nr. 95
Das Geheimnis des alten Klosters
Bob Barring Nr. 96
In fremder Gewalt

Ab Nr. 93 - nach dem Tode des Autors (2005) - erschienen die restlichen Hefte - bis Nr. 100 - unter Verwendung bereits vorhandener Manuskripte nicht mehr im Verlag Pollischansky sondern als unverkäufliche Sonderausgaben des Vereines der Freund der Volksliteratur, mit freundlicher Genehmigung von Frau Irene Koizar. Diese Hefte waren im Handel nicht erhältlich, konnten aber nach einem Vermerk in den Heften beim Verein für Volksliteratur bezogen werden. Es handelte sich offenbar um Sonderausgaben für Vereinsmitglieder.

Bob Barring Nr. 97
Die schwarze Maske
Bob Barring Nr. 98
Nächte in Monte Carlo
Bob Barring Nr. 99
Hexentanz
Bob Barring Nr. 100
Das Geheimnis von Cornwall Castle
Bob Barring Nr. 101
Das Geheimnis der Leichenhalle
Bob Barring Nr. 102
Die Tochter des Tong
Bob Barring Nr. 103
Die Tränen der Jade-Göttin
Bob Barring Nr. 104
Der Wächter der Lotusblüte
Phil Barring Nr. 1
Die Blonde in der Badewanne
Phil Barring Nr. 2
Das Grauen im Morgan-Haus
Phil Barring 3 Phil Barring 4

Mit der Nr. 100 im Jahre 2007 schien die Serie endgültig beendet zu sein. Aber 2015 produzierte der Verein für Volksliteratur ein weiteres vierbändiges Abenteuer, das mit viel Lokalkolorit in Wien, der Heimat des Erzählers Rolf Shark, spielt.
2015/16 folgte ein vierbändiges Abenteuer mit Phil Barring, dem Sohn von Bob, der in Amerika eine Privatdetektei übernommen hat.
Nach den Angaben in diesen (8) Heften handelt es sich um bisher unveröffentlichte Manuskripte des Autors Karl Hans Koizar alias Rolf Shark, die dem Verein für Volksliteratur vom Verlag Pollischansky zur Verfügung gestellt wurden. Die Hefte tragen den Vermerk 'Unverkäufliche Sonderausgabe' und sind praktisch unter Ausschluß der Öffentlichkeit erschienen.

Phil Barring Nr. 3
Das Geistergrab
Phil Barring Nr. 4
Der Tod kennt keine Gnade
Bob Barring neu (2014/15)
1

Das Schwert der Götter
107 Seiten
Online als pdf
Das Schwert der Götter
2

Das Geheimnis der Marquesas
90 Seiten
Online als pdf
Das Geheimnis der Marquesas
3

Die Smaragde des Bösen
55 Seiten
Online als pdf
Die Smaragde des Bösen

Diese drei Titel, die einem Gesamtumfang von etwa fünf Heften entsprechen, stammen nicht von Karl Hans Koizar, sondern von Prof. Dr. Gustav Feichtinger. Sie sind deshalb erwähnenswert, weil es dem Autor ganz gut gelingt, im Stil der frühen Hefte zu schreiben. Die Titel sind - soweit mir bekannt - nicht als Print erschienen. Man kann sie aber online lesen und herunterladen (Stand Mai 2017).

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