Österreichisches Notgeld 1918 - 1920

Teil 2: Bildbeispiele

"Zur Behebung der herrschenden Hartgeldnot"


Altenmarkt / Liezen

So bescheiden waren die Anfänge: Händisch angefertigter 10 Heller- Schein der Gemeinde Altenmarkt.
Bald wurden die Notgeldscheine sehr viel aufwendiger gestaltet.


Hans Kaiser; Kapelln

Dieses Notgeld wurde von einem Privaten (Spezerei- Manufaktur- Kurz und Wirkwarenhandlung usw.) "im Zahlungsverkehr mit meiner Kunde zur Linderung der Kleingeldnot ausgegeben"

Ortsgemeinde Haizendorf
das Bild zeigt das benachbarte Schloss Grafenegg. Der Schein wurde durch ein unterlegtes Wellenmuster 'fälschungssicher' gemacht.
Vers auf der Rückseite:
"Niemand hätt' es je gedacht / Daß die Gemeinde Geld sich macht. / Das Beste hat der Feind geholt / Wie Kupfer, Nickel, Silber Gold...."


Marktgemeinde Etsdorf am Kamp

Auf der Rückseite findet sich folgender Vers:

"Gold, Silber und das Eisen
Hat man uns weggenommen,
D'rum haben unsere Weisen,
das Papiergeld klug ersonnen."


Gemeinde Mauer-Öhling

Rückseite:

"An kleinem Geld ist überall Not, / Drum schaffen Kleingeld wir für's Brot."

Kellerstube des Stiftes Göttweig

Vermerk auf der Rückseite:

"Zur Linderung der Kleingeldnot
herausgegeben von der Kellerstube des Stiftes Göttweig.
Eunlösetermin 1. bis 31. Dezember 1920
Nachahmung verboten."


Stadt Hainburg

Vermerk auf der Rückseite:

"Zur Linderung der Kleingeldnot
gibt die Gemeinde Hainburg
Kassenscheine bis zum
Gesamtbetrag von 90.000 Kronen aus...."


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Teil 3
"Die Sammelwut das Notgeld frißt.." (mit Bildbeispielen)
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