
Karambol-Billard, auch
französisches Billard genannt, wird in unserem Verein auf
Tischen der Maße 2,10 x 1,05 Meter (Kleinbillard) gespielt.
Grundsätzlich gilt für alle Karambol-Disziplinen,
dass jeder der beiden Sportler über die gesamte Partie mit
seinem weißen (gelben) Spielball spielt und der Punkt als
ordnungsgemäß gemacht gilt, wenn dieser die jeweils
anderen beiden Bälle berührt.
Auf dem Weg dahin sind je nach Disziplin besondere Vorgaben zu
erfüllen. Auch hier gilt, nicht nur die Karambolage zu machen
- die Aufgabe zu lösen - sondern den Lauf der Bälle
so zu kontrollieren, dass sie eine gut lösbare Folgeposition
ergeben.
Je nach Disziplinen werden die Partien auf eine vorgegebene Distanz mit oder ohne Aufnahmenbegrenzung oder im Satzsystem ausgetragen. In der Freien Partie muss der Spielball die beiden anderen Bälle treffen um zur gültigen Karambolage zu kommen. Auf welchem Weg spielt hierbei keine Rolle. Das Spiel in der Ecke wird durch 'Eckenabstriche' auf zwei Karambolagen limitiert.
In den Cadre-Spielarten wird die Schwierigkeit dadurch erhöht, dass die Spielfläche in Felder unterteilt wird, in denen nur eine regelgerechte Karambolage ausgeführt werden darf, bevor bei der zweiten Karambolage einer der beiden angespielten Bälle das Feld wieder verlassen muss. Die Bezeichnung der Cadre-Disziplinen wird durch die Größe der Felder bestimmt, welche ihrerseits wieder die Anzahl dieser festlegt. Je größer die Felder und je geringer ihre Anzahl, je höher der Schwierigkeitsgrad.
Beim Einband muss der Spielball vor dem Kontakt mit dem 3. Ball
mindestens eine Bandenberührung hinter sich haben. Wann er
dies Berührung hat ist unerheblich.
In der Disziplin Dreiband müssen es mindestens drei
Bandenberührungen vor Beendigung der Karambolage sein.