12. MULTIPLE CHOICE TEST - INTENSIVMEDIZIN
Klin. Abteilung für Allgemeine und Chirurgische Intensivmedizin, Innsbruck

1) Die Narkose für eine elektive Tonsillektomie wird bei einem 9jährigen Mädchen mit Pentothal (4 mg/kg KG) und Succinylcholin (1,5 mg/kg KG) eingeleitet. Nach der Verabreichung des Muskelrelaxans entwickelt sich ein Masseter-Spasmus, der eine ausreichende Mundöffnung zur orotrachealen Intubation verhindert.
Welche der folgenden Aussagen trifft am besten zu?

a) In dieser Altersgruppe kommt es nur selten zur Rigidität des M.masseter
b) Andere Muskelgruppen sind ebenso häufig von Spasmen betroffen
c) 50% der Patienten, die einen Masseter-Spasmus zeigen, können eine maligne Hyperthermie entwickeln
d) Eine Relaxation des M.masseter kann durch eine wiederholte Succinylcholin-Gabe erreicht werden
e) Klinische Zeichen und Symptome einer malignen Hyperthermie werden bei den meisten Patienten unmittelbar nach dem Einsetzen des Masseter-Spasmus beobachtet

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2) Welche der folgenden Aussagen betreffend der kontinuierlichen Hirndruckmessung (ICPM) ist richtig?

a) Mit einem intraventrikulären Hirndruck-Meßsystem werden weniger genaue Werte erhoben als mit einem intraparenchymatösen Meßsystem
b) Die Kolonisation von Hirndruck-Meßsystemen steigt nach dem 15. Tag der Implanation signifikant an
c) Klinisch signifikante intrakranielle Infekte aufgrund implantierter Hirndrucksonden sind ein häufiges Problem
d) In den meisten Therapieprotokollen wird eine Hirndrucktherapie ab intrakraniellen Druckwerten über 30 mmHg empfohlen
e) Der "gold standard" zur Hirndruckmessung ist derzeit die Messung des Hirndrucks mittels einer intraventrikulären Sonde

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3) Welche der folgenden Aussagen bezüglich der Diagnose katheterassoziierter Infektionen über intravasale Katheter ist richtig?

a) Bei der semiquantitativen Methode der Katheteraufbereitung nach Maki gilt jeder Katheter, auf dessen Abstrich nach 24 Stunden 3-10 CFU wachsen, als kolonialisiert
b) Die diagnostische Aussagekraft erhöht sich, wenn sie im Fieberanstieg abgenommen werden
c) Die größte diagnostische Ausbeute zur Erkennung einer Bakteriämie erhält der Kliniker, wenn 3 Blutkulturen von je 2 verschiedenen Entnahmestellen innerhalb von 24 Stunden abgenommen werden
d) Das abgenommene Blutvolumen einer Blutkultur ist für die diagnostische Ausbeute nicht entscheidend
e) Beim Erwachsenen sollten pro Blutkultur mindestens 3 ml Vollblut abgenommen werden

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4) Eine 68-jährige Frau mit langjähriger rheumatoider Arthritis klagt über zunehmende arthritische Beschwerden in Hand-, Kiefer- und Halswirbelsäulengelenken. Bislang konnten die Symptome adäquat mit Indomethacin behandelt werden. Nachdem die Patientin allerdings mehrere Tage eine erhöhte Indomethacin-Dosis zu sich genommen hatte, traten akute Bauchschmerzen und mehrmalige Hämatemesis auf. Der konsultierte Chirurg stellt die Indikation zur operativen Versorgung eines blutenden Ulcus. Bei der präoperativen Einschätzung des Atemweges wird eine stark eingeschränkte Kopfbeweglichkeit und eine Mundöffnung von 2 cm festgestellt. Bis zur Narkoseeinleitung sistierte die Ulcusblutung und es kam bei hämodynamischer Stabilität der Patientin zu keiner weiteren Hämatemesis.

Durch welche der folgenden Vorgehensweisen kann die endotracheale Intubation dabei am sichersten erreicht werden?

a) Blinde nasale Intubation
b) Crush-Intubation (orotracheal)
c) Fiberoptische nasotracheale Intubation
d) Direkte Laryngoskopie unter Zug und orotracheale Intubation
e) Direkte Laryngoskopie unter Zug und nasotracheale Intubation

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5) Bei einem Verkehrsunfall zieht sich ein 60-jähriger Mann schwere Gesichtsverletzungen zu. Er blutet aus dem re Ohr und aus der Nase. Bei der Einlieferung ist der Patient somnolent und hyperventiliert (AF 32/min). Obwohl der Patient 100% Sauerstoff über eine Gesichtsmaske atmet, ergibt die Blutgasanalyse einen pH von 7.3, ein PaCO2 von 55 mmHg und einen PaO2 von 60 mmHg. Zur Sicherung der Atemwege und Gewährleistung einer adäquaten Oxygenierung muß der Patient intubiert werden.

Welche Intubationsmethode ist unter diesen Umständen am geeignetsten?

a) Fiberoptische nasotracheale Intubation
b) Fiberoptische orotracheale Intubation
c) Koniotomie
d) Orotracheale Intubation bei direkter Laryngoskopie
e) Blinde nasale Intubation

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6) Nach einem inferioren Myokardinfarkt klagt eine 42-jährige Patientin seit mehreren Monaten über mehrmalige Palpitationen mit Schwindel. Nach dem Myokardinfarkt wurde die Patientin unter Dauermedikation mit Quinidin wegen Vorhofflimmerns entlassen. Während sich die Patientin nun zur erneuten Untersuchung im Krankenhaus befindet, klagt sie plötzlich über Schwindel und unregelmäßigen Herzschlag. Das Notfall-EKG zeigt folgendes:

Welche der folgenden Medikationen ist das Mittel der Wahl zur Therapie dieser Rhythmusstörung?

a) Procainamid
b) Magnesium
c) Disopyramid
d) Kalium
e) Amiodaron

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7) Welche der folgenden Aussagen bzgl. der Inzidenz nosokomialer Infektionen bei Intensivpatienten ist richtig?

a) Beim intubierten Patienten steigt das Pneumonierisiko pro Tag um 10%
b) Das Harnwegsinfektionsrisiko bei liegendem Harnkatheter steigt pro Tag um 5%
c) Katheter-assoziierte Infektionen sind die häufigste nosokomiale Infektion bei Intensivpatienten
d) Die Sinusitis maxillaris ist eine der häufigsten Infektionen des Polytrauma-Patienten

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8) Ein 67-jähriger Patient kommt mit Hämoptoe und respiratorischer Insuffizienz bei vorbestehender langjähriger COPD zur Aufnahme auf die Intensivstation. Der Patient ist hämodynamisch stabil und zeigt keine orthostatische Hypotension.
Folgende Laborwerte werden erhoben: S- Na = 127 mmol/l, H- Na = 40 mmol/l, S- Osmol = 262 mmol/l, H- Osmol = 272 msomol/l, S- Gluc = 125 mg %, S- Hst = 30 mmol/l, PO2 = 50 mmHg, PCO2 = 50 mmHg

Welche der folgenden Aussagen ist richtig?

a) Die Laborwerte weisen auf das Vorliegen einer Pseudo-Hyponatriämie hin
b) Der osmolale Gap des Patienten beträgt 25
c) Beim Patienten liegt eine akute Hyponatriämie vor, so daß eine rasche Korrektur des Natriumwertes indiziert ist
d) Atiologisch liegt bei dem Patienten am wahrscheinlichsten ein SIADH vor
e) Eine mögliche Differentialdiagnose ist das Vorliegen eines bisher nicht diagnostizierten renalen Salzverlustsyndroms

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9) Welche der folgenden Aussagen bzgl. der invasiven arteriellen Blutdruckmessung ist richtig?

a) Der MAP ist der verlässlichste Druckparameter zur Führung eines Intensivpatienten
b) Der systolische Blutdruck, gemessen in der A. femoralis, ist gleich dem systolischen Blutdruck, gemessen in der Aortenwurzel
c) An der A. dorsalis pedis kann eine arterielle Druckkurve mit eindeutig erkennbarer dikroter Welle abgeleitet werden
d) Große Luftblasen im arteriellen Druckmesssystem führen in der Regel zu Dämpfungsphänomene
e) Die Resonanzfrequenz arterieller Druckmesssysteme sollte über 10 Hz liegen

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10) Ein 48-jähriger Mann, der wegen einer schweren essentiellen Hypertension in ständiger ärztlicher Behandlung ist, suchte seit 6 Monaten keinen Arzt mehr auf. Der Patient wird von seinen Angehörigen nach einem generalisierten Krampfanfall ins Krankenhaus gebracht. Noch in der Notaufnahme erlebt der Patient einen weiteren Krampfanfall, worauf er intubiert wird. Nach der Intubation werden folgende Vitalzeichen gemessen: RR 240/180 mmHg, HR 82/min, AF 14/min (Respirator), Rektaltemperatur 37,1°C. Die Auskultation des Herzens ergibt ein S4 gallop. In der Auskultation der Lunge finden sich bilateral deutliche Atemgeräusche bei vereinzelten Rasselgeräuschen. In der neurologischen Untersuchung kann keine Halbseitensymptomatik gefunden werden. Die Hirnnerven sind funktionell intakt. Im Röntgen-Thorax-Bild zeigt sich eine geringfügige Kardiomegalie bei radiologisch unauffälligen Lungenfeldern.
Die Laboranalyse zeigt folgende Ergebnisse:
Hämatokrit 46%, Leukozyten 14.000/mm3, Thrombozyten 230.000/mm3, Serum-Kreatinin 1,5 mg/dl, Natrium 139 mmol/l, Kalium 4,4 mmol/l, Chlorid 103 mmol/l und Serumbikarbonat 24 mmol/l.
Die Blutgasanalyse ergibt bei einem FiO2 von 1,0 folgende Ergebnisse:
PaO2 450 mmHg, PaCO2 38 mmHg und pH 7,26

Welche der folgenden Therapierichtlinien ist für diesen Patienten am besten?

a) MAP-Senkung um 15-25% während der nächsten 1 bis 2 Stunden
b) Normalisierung des Blutdrucks innerhalb der nächsten 6 Stunden
c) Eine Blutdrucksenkung sollte erst nach Durchführung eines CT vorgenommen werden
d) Hyperventilation auf PaCO2-Werte zwischen 25 bis 30 mmHg

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11) Welche der folgenden Strategien zur Blutdrucksenkung bei einem hypertensiven Patienten mit dissezierendem Aortenaneurysma ist am besten?

a) Natrium-Nitroprussid i.v. ist ausreichend
b) Als Ziel-Blutdruck gelten diastolische Werte unter 120 mmHg
c) Labetalol ist ein geeignetes Medikament
d) Zur Minimierung diastolischer Füllungszeiten sollte die Herzfrequenz > 90/min gehalten werden

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12) Ein 75-jähriger Patient, bei dem kürzlich eine Aortenstenose diagnostiziert wurde, entwickelt ein Lungenödem. Eine 2 Wochen zuvor durchgeführte Herzkatheter-Untersuchung zeigte unauffällige Koronararterien mit einem mittleren Druckgradienten über die Aortenklappe von 60 mmHg. Nach der Gabe von Morphin und Midazolam sinkt der systolische Druck von 90 auf 58 mmHg bei einer Herzfrequenzsteigerung auf 120/min und einer Atemfrequenz von 35/min. Der Patient gibt leichte restrosternale Schmerzen, die in die linke Schulter ausstrahlen, an. Es zeigt sich eine Orthopnoe.

Welche der folgenden Therapien ist in dieser Situation am besten geeignet?

a) Phenylephrine i.v.
b) 0,9% Kochsalz-Bolus
c) Esmolol
d) Nitroglyzerin sublingual
e) Keine der oben genannten Therapien

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13) Ein 28-jähriger Mann kommt wegen starken, bitemporalen Kopfschmerzen und retrosternalen Schmerzen in die Notaufnahme. Seine Körpertemperatur beträgt 38°C, seine Herzfrequenz 122/min, seine Atemfrequenz 20/min und sein Blutdruck 220/140 mmHg. Die körperliche Untersuchung ergibt lediglich mehrere Cafe-au-lait-Flecken.

Welche der folgenden antihypertensiven Therapien ist nach Aufnahme des Patienten auf die Intensivstation am angebrachtesten?

a) Phentolamin i.v.
b) Labetalol i.v.
c) Natrium-Nitroprussid i.v.
d) Propanolol i.v.

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14) Ein 81-jähriger Patient wurde wegen eines rupturierten abdominellen Aortenaneurysmas einer Notfall-Operation unterzogen. Postoperativ entwickelte sich eine nosokomiale Pneumonie,die mit einer 7-tägigen Cefuroxim-Therapie behandelt werden konnte. Ein enteraler Nahrungsaufbau über die Magesonde wurde durchgeführt. Am 10. postoperativen Tag kam es zu 2 blutigen Stühlen und erheblichen Aufblähungen des Abdomens. Eine Stuhlprobe wurde zur Untersuchung auf Clostridium difficile-Toxin auf die bakteriologische Untersuchungsanstalt geschickt.

Welche der folgenden Antibiotika-Regime wäre am besten zur Therapie einer C1.difficile-verursachten pseudomembranösen Colitis geeignet?

a) Clindamycin i.v.
b) Vancomycin i.v.
c) Penicillin G i.v.
d) Metronidazol i.v.

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15) Ein 37-jähriger Alkoholiker mit bekannter Leberzirrhose und Ösophagusvarizen wird mit akuter oberer GI-Blutung eingeliefert. Bei der Aufnahme ist der Patient noch sichtlich alkoholisiert (1,5 %o) und hat bereits 1000 ml Blut und Koagel erbrochen. Das Erbrechen dauert nach Angaben des Patienten schon seit längerer Zeit an. Folgende Vitalparameter werden erhoben: Körpertemperatur 36,5°C, RR 90/50 mmHg, HF 118/min. Die wichtigsten Laboruntersuchungen ergeben folgende Werte:
Hb 8,4 g/dl, PT 15,3 sec., Bilirubin 1,7 mg/dl, ASAT 145 U/l. Danach wird eine Magenlavage mit Eiswasser durchgeführt. Weiters erhielt der Patient 2 EKs und 2 FFPs. Der Blutdruck beträgt nun 110/80 mmHg, die Herzfrequenz 100/min.

Welche der folgenden Aussagen über die Diagnostik oberer GI-Blutungen trifft am besten zu?

a) Raschest mögliche Durchführung einer Endoskopie des oberen GI-Traktes
b) Eine Magensonde darf bei Ösophagusvarizen und oberer GI-Blutung nicht zur Überwachung der Blutung herangezogen werden
c) Der Reflux von Galle über die Magensonde schließt die Möglichkeit einer oberen GI-Blutung nicht aus
d) Ein klares gastrales Aspirat schließt eine obere GI-Blutung aus einem duodenalen Ulkus aus
e) Die gastrale Lavage mit Eiswasser fördert die Hämostase bei oberer GI-Blutung

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16) Ein 28-jähriger Mann wird wegen Fieber und Hypotension auf die Intensivstation transferiert. 48 Stunden zuvor wurde der Patient wegen unstillbaren Diarrhöen bei ulcerativer Colitis und schwerer Dehydration im Krankenhaus aufgenommen. Die Temperatur stieg bis auf 39,1°C und der Patient entwickelte eine Tachykardie (130/min) und wurde hypotensiv (95/60 mmHg). Das Blutbild ergab ein Hb von 9,5 g/dl und Leukozyten von 18.000/mm3. Im Differentialblutbild zeigt sich eine Neutrozytose (79% Neutrophile, 10% Stabkernige) und Lymphopenie (11% Lymphozyten). Die Untersuchung des Abdomens zeigt eine mäßige Aufblähung und abgeschwächte Darmgeräusche. In den oberen Quadranten ergibt sich eine auffällige Abwehrspannung mit fraglichen peritonealen Symptomen. Eine Abdomenleeraufnahme in Linksseitenlage zeigt freie Luft um die Leber, während in der Aufnahme in Rückenlage ein stark dilatierter Dünn- und Dickdarm zur Darstellung kommen.

Die richtige Therapie dieses Patienten umfasst welche der folgenden Schritte?

a) Flüssigkeitstherapie, Bluttransfusion und unverzügliche Koloskopie
b) Flüssigkeitstherapie, Breitband-Antibiose, Dekompression des Magens und hochdosierte Glucocorticoid-Therapie
c) Flüssigkeitstherapie, Breitband-Antibiose und unverzügliches Abdomen-CT
d) Flüssigkeitstherapie, Breitband-Antibiose und unverzügliche operative Exploration

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17) Ein 34-jähriger Mann mit Alkohol-induzierter Leberzirrhose entwickelt plötzlich eine massive obere GI-Blutung. Der Patient ist ansprechbar und orientiert. Erst vor 6 Wochen wurde ein transjugularer intrahepatischer portosystemischer Stent Shunt (TIPSS) angelegt. Folgende Vitalparameter werden erhoben: HF 125/min, RR 94/50 mmHg, AF 27/min, Körpertemperatur 37,4°C. Das Thoraxröntgenbild zeigt keine Veränderungen. Das Notfalllabor ergibt folgende Werte: Hb 7,1 g/dl, Thrombozyten 166.000/mm3, Leukozyten 9.800/mm3, PT 17,1 sec. und PTT 44 sec. Die körperliche Untersuchung ergibt einen Ikterus und einen ausgeprägten Aszites.

Welche Aussage zur Therapie dieses Patienten ist falsch?

a) Regelmäßige Hb- und Hkt-Kontrolle
b) Duplex sonographische Untersuchung zum Nachweis der Durchgängigkeit des TIPSS
c) Lactulose 30 ml alle 6 h
d) Bereitstellung von 4-6 EKs
e) Unverzügliche Endoskopie

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18) Ein 25-jähriger Patient mit Darmverletzung bei Polytrauma und verzögerter chirurgischer Versorgung zeigt folgende Hämodynamik:
MAP = 55 mmHg, ZVD = 12 mmHg, PCWP = 14 mmHg, SVI = 65 ml/m2, HF = 126/min.

Welche Therapiemaßnahme ist Ihrer Meinung nach in diesem Zustand richtig?

a) Gabe von 1000 ml Kolloid zur Anhebung des MAP
b) Infusion von 5 mcg/kg/min Dobutamin zur Steigerung des Herzauswurfs und damit Erhöhung des MAP
c) Gabe von Vasopressoren zur Erreichung eines MAP um 70 mmHg
d) Gabe von 2000 ml Kristalloid zur Anhebung des MAP
e) Chirurgische Revision bei dringendem Verdacht auf ein neuerliches Anostomosenleck

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19) Welche der folgenden Aussagen bzgl. einer klinisch relevanten Hyponatriämie ist richtig?

a) Der Serum Natrium-Spiegel (S-Na+) ist hauptverantwortlich für das extrazelluläre Volumen
b) Weibliches Geschlecht und ein niedrigeres Lebensalter sind bzgl. des Auftretens einer hyponatriämen Enzephalopathie mit neurologischen Folgeschäden gefährdeter als Männer und ältere PatientInnen
c) Die Hauptursachen einer isovolämen Hyponatriämie sind chron. Herzversagen, Leberzirrhose und das nephrotische Syndrom
d) Eine aktive Therapie (Infusion von NaCl 5%) ist bei allen S-Na+ < 125 mmol indiziert
e) Das S-Na+ soll um nicht mehr als 35 mmol/48h angehoben werden

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20) Octreotid, ein Somatostatin-Analog, erwies sich als effektives Medikament zur Therapie welches der folgenden Zustände?

a) Frühe Kontrolle einer oberen GI-Blutung aus einem peptischen Ulkus
b) Verbesserung des klinischen Verlaufs und Verminderung der Schmerzen bei Pankreatitis
c) Prävention einer Pankreatitis nach ERCP
d) Rückbildung endokriner Tumoren
e) Frühe Kontrolle einer oberen GI-Blutung aus Ösophagusvarizen

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21) Ein 67-jähriger Patient wird mit akutem Vorhofflimmern und starken abdominellen Schmerzen auf die Intensivstation gebracht. Das Abdomen ist weich, lediglich die tiefe Palpation erzeugt moderate Schmerzen. Es zeigt sich keine Abwehrspannung. Eine Abdomenleeraufnahme in Rückenlage wird vom Radiologen als unauffällig beurteilt. In den Laboruntersuchungen zeigen sich ein erhöhter Serum-Harnstoff und geringfügig erhöhte Leukozyten-Zahlen. Die Laktatkonzentrationen befinden sich im oberen Normbereich.

Welche der folgenden Untersuchungen sollte als erstes durchgeführt werden?

a) CT des Abdomens
b) Erneute Abdomenleeraufnahme in Rückenlage
c) Mesenterialangiographie
d) Engmaschige Überwachung mit mehreren klinischen Kontrollen

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22) Ein 45-jähriger Patient mit Leberzirrhose und Ösophagusvarizen wird wegen rezidivierender Varizenblutung auf die Intensivstation transferiert. Eine Hämotemesis bleibt trotz Octreotid und Sklerotherapie fortbestehen, sodass ein transjugularer intrahepatischer portosystemischer Stent-Shunt (TIPSS) implantiert wird. Vier Tage später wird der Patient zunehmend verwirrt und lethargisch. Es zeigt sich eine Hyperreflexie bei beidseitig positivem Babinski-Zeichen. Serum-Elektrolyte, Glukose, Hämatokrit und Leukozytenzahl sind normal.

Welches der folgenden Medikamente ist in diese Situation am ehesten indiziert?

a) Prednison i.v.
b) Neomycin i.v.
c) Clindamycin i.v.
d) Thiamin i.v.
e) Anexate i.v.

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23) Welche der folgenden Aussagen bzgl. der Beatmungstherapie des akuten Lungenversagens ist nach heutigem Wissensstand falsch?

a) Bei der Beatmung werden Tidalvolumina von 6-8 ml/kg KG angestrebt
b) Der angewendete PEEP sollte knapp unter dem "lower inflection point" der Compliance-Kurve von Lunge und Thorax liegen
c) Eine Beatmung mit Tidalvolumina von 12-15 ml/kg KG führt zu einer Erhöhung der Mortalität von Patienten mit akutem Lungenversagen
d) Die Applikation großer Tidalvolumina begünstigt das Auftreten eines "Volutraumas"

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24) Welche der folgenden Aussagen bzgl. der akuten nekrotisierenden Pankreatitis (ANP) ist richtig?

a) Amylase- und Lipasespiegel im Serum können als Verlaufsparameter des Schweregrades der ANP verwendet werden
b) Die Höhe des CRP-Spiegels im Serum korreliert mit dem Ausmaß der Nekrosen
c) Eine der häufigsten Komplikationen der ANP ist die Burtscher Retinopathie
d) Pankreasabszesse treten normalerweise nicht vor der 4. Woche nach Krankheitsbeginn auf
e) Eine schwere Verlaufsform der ANP stellt meistens eine Indikation zur chirurgischen Sanierung dar

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25) Welcher der folgenden Punkte ist am wenigsten häufig mit einer Massivtransfusion assoziiert?

a) Thrombozytopenie
b) Gerinnungsfaktorenmangel
c) Hyperkalziämie
d) Linksverschiebung der Sauerstoffbindungskurve
e) Hypothermie

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26) Ein Patient wird von der Aufwachstation auf die Intensivstation übernommen. In der linken A. radialis liegt eine Kanüle zur blutigen RR-Messung. Die Schwester bemerkt, dass sich der Arm während des zuvor durchgeführten Nullabgleichs 15 cm unterhalb der mittleren Axillarlinie befand.

Welche der folgenden Aussagen beschreibt die durch die falsche Positionierung des Armes verursachten Veränderungen in der Blutdruckmessung am besten?

a) Verminderte Dämpfung
b) Erhöhte Dämpfung
c) Keine Auswirkungen
d) Falsch erhöhter Druck um 15 cmH2O
e) Falsch erniedrigter Druck um 15 cmH2O

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27) In der Abbildung 1 finden sich drei an unterschiedlichen Orten simultan aufgezeichnete Druckkurven. Alle Transducer wurden in Höhe der mittleren Axillarlinie nullabgegleicht.

Welche der folgenden Aussagen beschreibt die Unterschiede im systolischen und diastolischen Druck am besten?

a) Fehler bei der Kalibrierung der Transducer
b) Offensichtlich signifikante Unterschiede des systolischen Drucks
c) Reflexion der Druckwelle im arteriolären Sphinkterbereich mit Erhöhung des diastolischen und Verminderung des systolischen Drucks
d) Reflexion der Druckwelle im arteriolären Sphinkterbereich mit Verminderung des diastolischen und Erhöhung des systolischen Drucks
e) Verwendung eines Drucksystems mit zu hoher Compliance

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28) Welche der folgenden Gleichungen steht für die Berechnung des Sauerstofftransports in ml/l (DO2)?

a) DO2 = (CaO2 - CvO2) x CO
b) DO2 = (1,36 x Hb x SaO2) + (0,003 x PaO2)
c) DO2 = (MAP - RAP) x 79,9 / CO
d) DO2 = CaO2 x CO x 10

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29) Die invasive RR-Messung ist bei allen Patienten mit instabiler Hämodynamik und dem Risiko eines ischämischen Organschadens indiziert. Obwohl der Aortendruck dem Perfusionsdruck der Vitalorgane entspricht, kann dieser nur über indirekte Messungen monitiert werden. Beim Erwachsenen wird im Regelfall der in der A. radialis gemessene Druck zur Abschätzung des systemischen Perfusionsdrucks herangezogen.

Welche der folgenden Aussagen trifft am besten auf die unterschiedlichen Drucke zwischen Aorta und A. radialis zu?

a) Der systolische Druck in der Aorta ist ca. 10 mmHg höher als der systolische Druck in der A. radialis
b) Der systolische Druck in der Aorta ist ca. 10 mmHg niedriger als der systolische Druck in der A. radialis
c) Der diastolische Druck in der Aorta ist ca. 10 mmHg höher als der systolische Druck in der A. radialis
d) Der diastolische Druck in der Aorta ist ca. 10 mmHg niedriger als der diastolische Druck in der A. radialis
e) Der mittlere arterielle Druck in der Aorta ist ca. 10 mmHg höher als der mittlere arterielle Druck in der A. radialis

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30) Welcher der folgenden Zustände ist mit einer falsch hohen Sauerstoffsättigung (vgl. mit dem PaO2) verbunden?

a) Carboxyhämoglobinämie
b) CO-Messung mit Farbstoffverdünnungsmethode (Isozianid-Grün)
c) Infusion von Methylenblau
d) Starkes Umgebungslicht

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31) Ein 64-jähriger Patient mit Steroid-behandeltem Mb. Crohn wurde nach Darmresektion auf die Intensivstation verlegt, wo er seit 2 Wochen wegen einer Candidämie (Candida Spp. in 2 BK aus dem re. Subclavia-Katheter) behandelt wird. Der Subclavia-Katheter wird entfernt, eine weitere BK aus der liegenden arteriellen Kanüle ergibt ebenfalls Candida. Der Gasaustausch des Patienten verschlechtert sich zusehends. Die körperliche Untersuchung ergibt folgende Auffälligkeiten: Körpertemperatur 38,2°C, AF 24/min, HF 110/min, RR 90/60 mmHg. Neben stark positiven Flüssigkeitsbilanzen finden sich in der Auskultation der Lunge deutliche Atemgeräusche und grobe RGs. Die Auskultation des Herzens ergibt ein systolisches Geräusch. Obwohl der Patient massiv Flüssigkeit einlagert, erscheint der rechte Arm besonders ödematös geschwollen. Die tiefe Palpation des Abdomens verursacht bei Nahtdehiszenz der OP-Wunde starke Schmerzen. Die Einstichstellen des neu eingebrachten ZVK und der arteriellen Kanüle sind bland. Die wichtigsten Labor- und diagnostischen Untersuchungen ergeben folgende Ergebnisse:

* Thorax-Röntgen: Zeichen des ARDS
* Bedside Perfusion Scan: "low to intermediate Scan" für eine Pulmonalembolie
* TEE: gute linksventrikuläre Funktion, etwas dilatierter rechter Ventrikel, normale Klappenfunktion
* Hygiene: Blutkultur - Candida albicans (vor 2 Tagen); Urin - Candida (mehrere pos. Kulturen während der letzten Woche); ZVK - Spitze > 15 cfu Candida

Welche der folgenden Vorgehensweisen sind für diesen Patienten am besten?

a) Entfernung der arteriellen Kanüle, Spülung der Blase mit Amphotericin B und Gewinnung weiterer BKs
b) Einsetzen eines V. cava-Schirmes und Heparinisierung
c) CT des Abdomens
d) Therapie nach Empfehlungen des ophtalmologischen und kardiochirurgischen Konsils
e) Beginn einer empirischen, hoch-dosierten Amphotericin B-Therapie, Antikoagulation mit Heparin und Durchführung einer Doppler Sonographie der rechten V. subclavia

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32) Ein 37-jähriger Patient mit bekanntem Alkohol- und Drogenabusus wird von der Zahnklinik in die Notaufnahme gebracht. Seit mehreren Tagen besteht Fieber und Husten. Da die Laborwerte auf eine Dehydration hinweisen wird der Patient zur Flüssigkeitstherapie und weitern Abklärung des Fiebers auf die Intensivstation gebracht. Wegen eines schlechten peripheren Venenstatus wird ein ZVK gelegt, über den BKs entnommen werden. Drei Stunden später, noch vor der Anfertigung eines Kontroll-Thorax-Röntgens, flüchtet der Patient plötzlich von der Station. 4 Tage später wird er bewußtseinsgetrübt in die Notaufnahme gebracht. Die Vitalparameter ergeben eine Körpertemperatur von 39,2°C, HF 120/min, AF 6/min, RR 100/60 mmHg. Die körperliche Untersuchung ergibt keine Anzeichen einer Kopfverletzung, der über die re. V. jug. int. gelegte ZVK ist immer noch in situ und zeigt keine äußeren Infektionszeichen, der Herzrhythmus ist regelmäßig mit einem systolischen Geräusch über der rechten Thoraxhälfte ist ein abgeschwächtes Atemgeräusch auskultierbar, die Extremitäten weisen mehrere Abschürfungen auf. Dem Patienten wird eine HWS-Stütze angelegt, er wird intubiert und 0,2 mg Naloxon werden verabreicht, worauf er stark agitiert ist.

Untersuchungen ergeben folgendes:

* EKG: Sinustachykardie 120/min, Achsendrehung nach rechts
* Thorax ap: siehe Fig.
* BGA (vor ITB bei FiO2 1,0): pH 7,08; PaCO2 62 mmHg; PaO2 188 mmHg; HCO3 18 mmol/l
* Hygiene: vorherige BKs waren steril
* Na 128 mmol/l; Cl 84 mmol/l; K 3,2 mmol/l
* BUN 10 mg/dl, Kreatinin 1,8 mg/dl, Glukose 128 mg/dl
* Serum-ETOH 350 mg/dl
* Serumosmolarität 336 mosm/l
* Serum-Ketonkörper positiv, Salizylat-Spiegel 0
* Sputum Gram-Färbung: gemischte grampos. und gramneg. Flora (Rachenflora), > 25 Neutrophile/HPF und < 10 Zellen/HPF

Welche der folgenden Therapie ist in diesem Fall am geeignetsten?

a) Druchführung einer TEE zum Ausschluss einer Endokarditis
b) Alkohol i.v. bis Hämodialyse verfügbar
c) Entfernung des ZVK, Gewinnung von BK und empirische Vancomycin-Therapie
d) Empirische Antibiose mit Clindamycin und einem 3. Generations-Cephalosporin
e) Empirische Antibiose mit Erythromycin und Cefotaxim

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33) Welches der folgenden Zeichen ist am aussagekräftigsten für das Bevorstehen einer schwierigen Laryngoskopie und Intubation?

a) Einsehbarkeit des harten Gaumens bei maximaler Mundöffnung
b) Thyreomentaler Abstand von 8 cm
c) Kleine Zunge
d) Mundöffnung 4 cm

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34) Eine 23-jährige, vorher gesunde Frau wird mit einem Streptokokken Toxic Shock Syndrome nach primärer Peritonitis (Bestätigung durch Laparotomie) auf die Intensivstation gebracht. Die Antibiose wird mit Penicillin und Clindamycin begonnen. Postoperativ fällt auf, dass sich auf der Hinterseite des Oberschenkels eine sehr schmerzhafte, 10 x 10 cm große Schwellung entwickelt hat. Die Haut darüber ist gerötet und marmoriert. Die Patientin kann das Bein vor Schmerzen nicht bewegen. Die distalen Fußpulse sind gut tastbar.

Welche der folgenden Vorgehensweisen ist bei dieser Patientin am besten?

a) Verdachtsdiagnose: tiefe Beinvenenthrombose, Durchführung einer Duplex Sonographie
b) Verdachtsdiagnose: tiefe Beinvenenthrombose, sofortige Antikoagulation mit Heparin und Durchführung einer Plethysmographie
c) Verdachtsdiagnose: nekrotisierende Fasciitis, Durchführung einer Angiographie
d) Verdachtsdiagnose: nekrotisierende Fasciitis, Indikation zur sofortigen Operation stellen
e) Streptokokkentoxine können Hautläsionen verursachen. Keine weitere Therapie oder Diagnostik muß durchgeführt werden, solange die Fusspulse gut tastbar sind

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35) Ein Patient mit COPD wird wegen akuter hyperkapnischer Ateminsuffizienz auf die Intensivstation gebracht, wo er nun beatmet wird (f26/min).

Welche der folgenden Beatmungsmodi führt zur geringsten dynamischen Hyperinflation bei diesem Patienten?

a) IRV
b) PSV
c) ASB mit niedrigem inspiratorischen Flow
d) ASB mit endinspiratorischer Pause

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36) Eine 25-jährige, 50 kg schwere Patientin mit Asthma-Anamnese wird wegen schwerer Dyspnoe, AF v. 38/min und Bewußtseinstrübung in die Notaufnahme gebracht. Kurz nachdem die Patientin orotracheal intubiert wurde, wird sie hypoton (RR 60/40 mmHg). Über beiden Lungen sind die Atemgeräusche abgeschwächt.

Welches der folgenden Therapieregime ist bei dieser Patientin der erste therapeutische Schritt?

a) Flüssigkeitstherapie mit Ringerlaktat
b) Verringerung der Respiratorfrequenz um 50%
c) Echokardiographie-gesteuerte Perikardiozentese
d) Einlegen zweier Bülau-Drainagen auf beiden Seiten
e) Flumazenil 0,2 mg

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37) Non-invasive positive pressure ventilation (NIPPV) ist in welchen der folgenden Zustände am wenigsten wirkungsvoll?

a) Akute Verschlechterung einer COPD
b) Restriktive Lungenerkrankung mit Hyperkapnie
c) Postoperative Atelektasen
d) Herzinsuffizienz
e) ARDS

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38) Eine 63-jährige komatöse Patientin atmet spontan. Bei der Atmung fällt eine verlängerte inspiratorische Phase mit einer endinspiratorischen Phase auf.

Welches der folgenden Atemmuster hat die Patientin?

a) Ataktische Atmung
b) Cheyne Stokes Atmung
c) Zentrale neurogene Hyperventilation
d) Kussmaul Atmung
e) Apnoische Atmung

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39) Ein Patient mit Lebererkrankung zeigt die folgenden klinischen und laborchemischen Befunde: Serum-Bilirubin > 3 mg/dl, Serum-Albumin < 3 g/dl, therapierefraktärer Aszites, schlecht eingestellte Enzephalopathie, schlechter Ernährungszustand.

Welche Aussage zu diesem Patient trifft zu?

a) In der Child-Klassifikation fällt diese Person in die Gruppe A
b) In der Child-Klassifikation fällt diese Person in die Gruppe B
c) Die perioperative Mortalität dieses Patienten bei einem elektiven, bauchchirurgischen Eingriff (Cholezystektomie) beträgt 30%
d) Die perioperative Mortalität dieses Patienten bei einem elektiven, bauchchirurgischen Eingriff (Cholezystektomie) beträgt über 60%
e) Eine Einschätzung des Schweregrades der vorliegenden Lebererkrankung kann durch die Bestimmung des Labormarkers alpha2-Makroglobulin vorgenommen werden

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40) Welche der folgenden Bakterienspezies sind die Hauptursache von katheterassoziierten Infektionen über intravasale Katheter?

a) Klebsiella spp.
b) Enterobacter agglomerans
c) Staphylokokkus epidermidis
d) Candida spp.
e) Serratia marcescens

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41) Welche der folgenden Aussagen bezüglich katheterassoziierter Infektionen über intravasale Katheter ist richtig?

a) Die Kolonialisierung intravasaler Katheter gilt nicht als Voraussetzung für die Entstehung nosokomialer katheterassoziierter Infektionen
b) Vor allem bei längerer Katheterliegedauer (> 2 Wochen) entstehen Infektionen fast immer über Eindringen von Bakterien in den Organismus über die Aussenfläche der Katheter
c) Häufige Blutabnahmen über zentralvenöse Katheter begünstigen durch vermehrte Ablagerung von Plasmaproteinen an den Katheterinnenflächen die Kolonialisierung eines Katheters von endoluminal
d) Das regelmäßige Umfädeln (ca. alle 14 Tage) von Kathetern mittels Seldinger-Technik vermindert signifikant das Auftreten nosokomialer katheterassoziierter Infektionen
e) Bei Patienten mit klinischen Zeichen der Infektion aber ohne definitiven Herdnachweis ist eine nosokomiale katheterassoziierte Infektion unwahrscheinlich

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42) Welche der folgenden Aussagen zur SAB ist am zutreffendsten?

a) Bei wachen Patienten kann das CCT in über 90% Blut im Subarachnoidalraum nachweisen
b) Der Hauptgrund einer hohen Morbidität und Mortalität bei Patienten, die eine primäre SAB überleben, sind Nachblutung, Vasospasmus und Hydrocephalus
c) Durch die Gabe von Antifibrinolytika kann die Inzidenz von Nachblutungen vermindert und die Mortalität gesenkt werden
d) Nicht rupturierte Aneurysmen mit einer Größe < 15 mm müssen nicht operiert werden und können daher beobachtet werden

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43) Ein 22-jähriger Patient wird von einer Kugel am Kopf getroffen. Eine 2. Hirntoddiagnostik soll durchgeführt werden. Die 1. Diagnostik wurde vor 12 h durchgeführt. Die neurologische Untersuchung ergibt weder kortikale noch Hirnstammaktivitäten. Die Schwester berichtet jedoch über gelegentliche Bewegungen der Füsse beim Setzen eines Schmerzreizes an der Fusssohle.

Welche der folgenden Zustände läßt die Diagnose Hirntod nicht zu?

a) MAP 70 mmHg
b) Natrium 147 mmol/l
c) Körpertemperatur 31°C
d) CI 2,1 l/min/m2
e) Bestehen eines spinalen Reflexes der unteren Extremität

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44) Sie werden zu einem 80-jährigen Gefäßpatienten, der vor 3 Tagen wegen eines infrarenalen Aortenaneurysmas einer aortobifemoralen Bypassoperation unterzogen wurde, auf die chirurgische Normalstation gerufen. Der Patient hat in den letzten 12 Stunden nur mehr 250 ml Harn trotz Gabe von 2 x 20 mg Lasix intravenös ausgeschieden.

Welche der folgenden Aussagen ist richtig?

a) Die häufigste Ursache des postoperativen ANV bei Gefäßpatienten ist ein akuter Gefäßverschluss der A. renales
b) Ein Abfall der Kreatinin-Clearance unter 40 ml/min führt zu einer Reduktion des Spontanharns
c) Eine FeNa unter 1 spricht für ein prärenales ANV
d) Das polyurische ANV ist die häufigste Form des ANV
e) Zur Berechnung der fraktionierten Natrium-Exkretion (FeNa) benötigt man das Harnvolumen, Natrium- und Kreatinin-Konzentration in Harn und Serum

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45) Welche der folgenden Aussage zur veno-venösen Hämo-(Dia-)filtration ist richtig?

a) Das Verfahren der Prädilution ist kostengünstiger als die Postdilution
b) Die Harnstoffeliminationsrate ist bei Postdilution gegenüber Prädilution erhöht
c) Bei der Durchführung einer Hämodiafiltration muss der Diafiltrationsflüssigkeitsfluss im Gegenstrom mindestens 1000 ml/h betragen
d) Mit der veno-venösen Hämofiltration werden Kreatinin-Clearance-Werte über 50 ml/min erreicht
e) Die Prädilution verkürzt in der Regel die Lebensdauer der Hämofiltrationsspulen

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46) Welche der folgenden Aussagen betreffend morbider Adipositas (MA) ist richtig?

a) Die MA ist definiert als ein Körpergewicht über 30% des Normalgewichtes
b) Die Vitalkapazität, das funktionelle Residualvolumen und die Closing capacity sind bei MA in der Regel erhöht
c) Bei Männern mit MA ist die perioperative Mortalität um das 10fach erhöht
d) Das inspiratorische Reservevolumen und das expiratorische Reservevolumen werden durch MA nicht verändert
e) Das Herzminutenvolumen erhöht sich im Durchschnitt um 100 ml/min pro kg Fettgewebe

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47) Bezüglich des kardialen perioperativen Risikos (KPR) ist welche der folgenden Aussagen richtig?

a) Eine linksventrikuläre Hypertrophie erhöht das KPR nicht
b) Risikofaktoren für KPR sind: eine bekannte KHK, die präoperative Einnahme von Digoxin, eine schlecht behandelte Hypertension und fortgeschrittenes Alter
c) Bei Patienten mit Gefäßeingriffen wegen einer arteriellen Verschlusskrankheit liegt die Inzidenz von KHK unter 40%
d) Das größte Risiko für die Entwicklung eines perioperativen Herzinfarktes besteht am Tag der Operation
e) Die Prämedikation und das Anästhesieverfahren haben keinen Einfluss auf das KPR

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48) Welche der folgenden Aussage bezüglich der Prophylaxe katheterassoziierter Infektionen über intravasale Katheter ist richtig?

a) Mehrlumige Katheter zeigen ein signifikant erhöhtes Infektionsrisiko im Vergleich mit Einlumenkatheter
b) Intravasale Katheter sollen routinemäßig alle 10-14 Tage neu angelegt werden
c) Bei blanden Hautverhältnissen an der Einstichstelle können Katheter als Ursache einer Bakteriämie ausgeschlossen werden
d) Bei der Anlage eines zentralen Venenkatheters sollte der Arzt neben sterilen Handschuhen auch einen Mundschutz tragen. Das Anlegen eines sterilen Mantels wird bei diesem Minimaleingriff nicht notwendigerweise empfohlen
e) Sterile Handschuhe, ein steriler Mantel, Mundschutz und OP-Haube sowie ein großzügiges steriles Abdecken des Punktionsortes nach richtig durchgeführter Desinfektion reduzieren signifikant die Inzidenz nosokomialer katheterassoziierter Infektionen

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49) Welche der folgenden Aussagen bezüglich der Therapie katheterassoziierter Infektionen über intravasale Katheter ist richtig?

a) Infektionen mit multiresistenten Staphylokokkus epidermidis werden meist über 3 Tage mit Glycopeptidantibiotika ausreichend behandelt
b) Bei Bakteriämien mit Staphylokokkus aureus und klinischen Hinweisen auf septische Embolien sollte eine mindestens 4-wöchige Antibiotikatherapie durchgeführt werden
c) Bei V.a. katheterassoziierter Infektion sollten zentralvenöse Katheter mittels Seldingertechnik rasch umgefädelt werden
d) Die Rezidivrate bei durch Staphylokokken verursachten katheterassoziierten Infektionen ist halb so groß, wie bei katheterassoziierten Infektionen durch E. coli
e) Katheterassoziierte Infektionen durch Methicillin-unempfindliche Staphylokokken können mit Cephalosporinen der 1. oder 2. Generation ausreichend behandelt werden. Alternativ kann eine Behandlung mit Staphylokokken Penicillinen durchgeführt werden

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50) Welche der folgenden Erreger zählen zu den häufigsten Auslösern von "Comunity Aquired Pneumonia" in unserem Land?

a) E. coli, Klebsiella, Pseudomonas
b) Candida, Staph. aureus, Streptokokken
c) Hämophilus, Pneumokokken, Mycoplasma pneumonia, Staph. aureus
d) Legionella, Mycobacterium tuberculosis, Borrelia burgdorferi

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51) Eine 55-jährige Frau wurde vor 24h zur Behandlung einer tiefen Beinvenenthrombose am rechten Bein im Krankenhaus aufgenommen. Die einzige Auffälligkeit beim Aufnahmestatus war eine Schwellung und Verhärtung des rechten Unterschenkels. Die Antikoagulation wurde mit Heparin begonnen und eine Dosis Cumarin wurde verabreicht. Plötzlich klagt die Patientin über akut einsetzende Kopfschmerzen und erbricht. Als sie auf die Toilette eilen will, wird der Patientin schwindelig und sie muss sich auf den Boden setzen.

Welche der folgenden Aussagen trifft am besten zu?

a) Die klinischen Symptome passen am besten zu einer großen pontinen Blutung
b) Die klinischen Symptome können durch eine zerebrale Embolie hervorgerufen worden sein
c) Ein MRI ist das diagnostische Verfahren der Wahl
d) Ein CT ist das diagnostische Verfahren der Wahl
e) Ein CT mit Kontrastmittel ist das diagnostische Verfahren der Wahl

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52) Welche der folgenden Aussagen über die Ernährung von Intensivpatienten ist falsch?

a) Patienten, die total enteral ernährt werden, haben eine niedrigere Infektionsrate als Patienten mit totaler parenteraler Ernährung
b) Ein postoperativer Ileus, der den Magen und das Colon betrifft, verhindert eine frühe enterale Ernährung nicht
c) Ein respiratorischer Quotient > 1,0 deutet auf eine exzessive Kalorienaufnahme hin
d) Die Ernährung kann über eine Jejunalsonde alle 6 h bolusweise erfolgen
e) Tierversuche zeigen, dass eine enterale Ernährung die Darmbarriere erhält und somit die Translokation von luminalen Bakterientoxinen verringert

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53) Ein 2-jähriges Kind wird nach Resektion eines Kraniopharyngeoms auf die pädiatrische Intensivstation gebracht. Die Flüssigkeitstherapie beläuft sich auf 1500 ml/m2/d und einem Natriumload von 3 mmol/kg/d. 6 Stunden später werden folgende Laborparameter erhoben: Serum-Natrium 155 mmol/l, Serum-Kalium 4,2 mmol/l, Blutzucker 157 mg/dl, Urin-Natrium < 10 mmol/l. Trotz adäquater Analgesie bleibt das Kind tachykard. Die Urinmengen belaufen sich auf 8 ml/kg/h.

Welches der folgenden Medikamente ist bei diesem Patienten indiziert?

a) Furosemid
b) Vasopressin
c) Hydrocortison
d) Mannitol
e) Insulin

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54) Eine 27-jährige Frau, die in der 36. Woche schwanger ist, wird mit einer Thrombose der rechten V. iliofemoralis ins Krankenhaus gebracht. Die Patientin klagt über Belastungsdyspnoe. Ein Ventilations-Perfusions-Szintigramm wird durchgeführt und zeigt die in den untenstehenden Abbildung (Abb. 1 und 2)dargestellten Ergebnisse. 6 Tage nach dem Beginn der Antikoagulation mit Heparin entwickelt sich eine Thrombozytopenie (50.000/mm3), worauf die Heparintherapie sofort unterbrochen wird.

Abb. 1

Abb. 2

Welche der folgenden Maßnahmen sollte als nächstes durchgeführt werden?

a) Cumarin
b) Niedermolekulares Heparin
c) Einsetzen eines V. cava-Schirms
d) Operative Thrombektomie
e) Thrombolyse

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55) Ein 72-jähriger Mann wird wegen einer akuten Verschlechterung seiner COPD seit 5 Tagen beatmet. Im Aufnahmethoraxröntgenbild zeigt sich eine Überblähung der Lunge. Verschattungen sind nicht vorhanden. Am 5. Tag entwickelt der Patient Fieber und es lässt sich eitriges Sekret über den Tubus absaugen. Das daraufhin angeordnete Thoraxröntgenbild zeigt:

Welche der folgenden diagnostischen Methoden ist zur Diagnose dieses Zustandes am geeignetsten?

a) quantitative Kultur eines geschützten Bürstenabstriches mit > 1000 cfu/ml
b) Sputumkultur
c) Bronchialspülung
d) Quantitative Kultur einer Bronchiallavage mit > 100 cfu/ml

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56) Ein 55-jähriger, bisland gesunder Mann wird wegen rezidivierendem Erbrechen, Hämatemesis und Synkope eingeliefert. Thoraxröntgenbild siehe unten. Die Körpertemperatur beträgt 39,8°C, HF 132/min, RR 85/50 mmHg, Hkt 29%. Der Patient klagt über diffuse Schmerzen im Oberbauch, die nach der ersten Hämatemesis-Episode einsetzten.

Welche der folgenden Aussagen beschreibt die richtige Therapie dieses Patienten am besten?

a) Unverzügliche Durchführung einer Ösophagoduodenoskopie zur Identifizierung und endoskopischen Therapie der Blutungsquelle
b) Unverzügliche Thorakotomie
c) Therapie durch orale Nahrungskarenz, i.v. Flüssigkeitszufuhr und hämodynamische Überwachung
d) Die Durchführung einer Schluckpassage mit Barium liefert mit 80% Sensitivität die Diagnose

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57) Welche der folgenden Vorgehensweisen hätte die Komplikation bei der Anlage des Bülau-Drains verhindern können?

a) Durchführung eines Thorax-CT vor der Anlage der Bülau-Drainage
b) Einführen der Bülau-Drainage in der vorderen Axillarlinie
c) Einführen der Bülau-Drainage in der Medioklavikularlinie
d) Einführen der Bülau-Drainage in der mittleren Axillarlinie kranial der Mammilarlinie
e) Einführen der Bülau-Drainage mit Hilfe eines Trokars

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58) Nachdem ein 19-jähriges Mädchen bei einem Autounfall ein geschlossenes SHT erlittenn hat, wird es intubiert und beatmet. Die Thoraxröntgenaufnahme ist abgebildet.

Welche der folgenden Aussagen ist richtig?

a) Großer Hämatothorax links
b) Unverzügliche Anlage einer Bülau-Drainage
c) Totalatelektase der linken Lunge
d) Spannungspneumothorax

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59) Eine 68-jährige, 60 kg-schwere Frau wird wegen Urosepsis und eingeschränkter Bewußtseinslage auf die Intensivstation verlegt. Der RR beträgt 130/70 mmHg, die HF 90/min im Liegen. Nach dem Aufstehen fällt der RR auf 95/60 mmHg und die HF steigt auf 120/min. Die Schleimhäute sind ausgetrocknet. Im Labor zeigen sich folgende Ergebnisse: Na 156 mmol/l, K 4,0 mmol/l, Cl 118 mmol/l, Harnstoff 30 mg/dl, Kreatinin 1,4 mg/dl, Urinosmolarität 800 mosm/kg H2O, Serumosmolarität 340 mosm/kg H2O.

Welche der folgenden Aussagen trifft zu?

a) Das freie Wasserdefizit dieser Frau beträgt 1 l
b) Diabetes insipidus ist die wahrscheinlichste Diagnose
c) i.v. Infusion von Glucose 5% mit Aqua
d) i.v. Infusion von Glucose 5% und s.c. Injektion von 5 IE Minirin (Desmopressin)
e) i.v. Infusion von Kochsalz 0,45%

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60) Welche der folgenden Verfahren ist am besten geeignet, um bei einem Intensivpatienten eine akalkulöse Cholezystitis zu diagnostizieren?

a) Aspiration von Galle und hygienische Untersuchung dieser
b) Choleszintigraphie
c) Körperliche Untersuchung
d) CT des Abdomens
e) Ultraschall

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