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Lesen
sie hier über einen Artikel, veröffentlicht im Wirtschaftsblatt,
TGA11/2000
Kontakte sind viel, aber nicht alles.
Nach den vielen stattgefundenen Pleiten und Neuübernahmen von
traditionsreichen und großen Installationsbetrieben stellt
sich die Frage: Was muss ein junges Unternehmen tun, um bestehen
zu können? Dazu befragten wir Kopp & Hille.
Der erste Eindruck vom neuerrichteten
Betriebsgebäude ist positiv! Der Schritt ins Innere festigt
diesen Eindruck. Genügend Raum für Hirnarbeit ist ebenso
vorhanden, wie für die Vorbereitung von Material für die
einzelnen Baustellen. Und obwohl große Materiallager heute
"out" sind, werden hier bestimmte Güter und Materialien
auf Vorrat gehalten, um bestimmte Arbeitsabläufe auf den Baustellen
nicht stocken zu lassen. Eine Flotte von Liefer- und Transportfahrzeugen
zur Baustellenbetreuung und zum Transport des Personals steht gepflegt
und geordnet bereit.
Der Seniorchef und Mehrheitseigentümer des privaten Unternehmens,
Herr Ing. Walter Hille kann mit Stolz auf sein beinahe zehnjähriges
Unternehmen schauen. Die Basis für die Entwicklung und den
Erfolg seines Unternehmens sieht er im partnerschaftlichen Verhältnis
zu Kunden und Lieferanten. Gegenseitiges Vertrauen und eine bestimmte
Großzügigkeit gehören ebenso dazu, wie Verständis
für den Partner und echte Lieferqualität.
Auf die Frage, ob besonderer Mut dazu gehört, gerade in einer
Zeit zu arbeiten, wo viele renommierte Installationsbetriebe Konkurs
gemacht haben, reagiert Hille mit Kompetenz. Er meint, daß
die vorangeführten zwischenmenschlichen Kontakte im Geschäftsleben
wohl besonders wertvoll sind, aber ohne die technische und qualitative
Leistung sein Unternehmen nicht florieren würde. So bietet
das Unternehmen seine Dienste im HLKS-Bereich beginnend von der
Beratung über die Planung und Ausführung bis zu späteren
Betriebsbereithaltung mit eventueller Fernbetriebsführung an.
Qualitativ gute und fachmännische Ausführung ist etwas,
worauf sein Kunde Anspruch hat. "Jeder Auftrag ist kulant,
schnell und endgültig zu erledigen", meint Ing. Hille
Sen. ergänzend. Die Bücher mit Aufträgen zu füllen,
die nichts abwerfen, ist eine zu kurzfristige Strategie, von der
Hille nichts hält.
Das Bestreben im Unternehmens ist es, Erstkunden und Geschäftspartner,
als Stammkunden zu gewinnen. Diese Taktik bringt zwar langsamen,
aber sicheren Erfolg. Als Ziel für seine Anstrengungen und
als Markt sieht Hille wohl bestimmte Auftragsgrößen für
sein Unternehmen, wobei die Anlagenart variieren kann. Vom gut ausgerüsteten
Einfamilienhaus zu Büro und Industriegebäuden, von Dampferzeugung
für industrielle Anwendung bis zu Lüftungs- und Klimaanlagen
für den Komfortbereich bis hin zur hochwertigen Anlagentechnik
mit komplizierten Steuerungssystemen reicht das Angebot. Einen Vorteil
sieht Hille in der überschaubaren Größe seines in
Wien 23 situierten Unternehmens, bei dem aber trotzdem die angebotenen
Leistungen aus einer Hand geliefert werden. Die in den letzten Jahren
zunehmend geforderte technische Anlagenbetreuung mit Wartungsdienst,
Störungsbehebung und technischer Fernbetriebsführung ist
im Unternehmen bereits über Anfangsphasen hinausgewachsen und
wird praktiziert. Natürlich ist dabei der Personalfaktor ein
wichtiges Qualitätsmerkmal. Darum wird auch auf Personalauswahl
bzw. Einsatz und Weiterbildung großes Gewicht gelegt. Gerade
auf dem Dienstleistungssektor im Servicebereich für bereits
im Betrieb befindliche Anlagen, für Umbauten und Erweiterungen
können nur besonders qualifizierte Fachkräfte qualitätserhaltend
eingesetzt werden. Dies betont auch der Juniorchef Ing. Gerhard
Hille. Er stellt bereits die Nachfolgegeneration im Unternehmen
dar und setzt voll auf die vom Unternehmensgründer vorgegebenen
Qualitätsstandards und meint: "Der Kunde hat für
sein Geld ein Recht auf Qualität und Kompetenz". Die firmeneigene
Referenzliste bestätigt diese Aussage. |