Nancy Van de Vate

Geboren in den Vereinigten Staaten und seit einigen Jahren in Wien, Österreich lebend, ist Nancy Van de Vate weltweit bekannt für Ihre Musik für großes Orchester.

Sie war Fakultätsmitglied an elf Universitäten und Colleges in den Vereinigten Staaten und auch am Jakarta Konservatorium (Yayasan Pendidikan Musik) in Indonesien. Heute unterrichtet Nancy Van de Vate Musikkomposition am Institut für Europäische Studien in Wien.

Die Premiere ihrer Oper, Im Westen nichts Neues (All Quiet on the Western Front) fand 2003 in Osnabrück, Deutschland, statt und wurde dort 10 Mal vor ausverkauftem Haus und unter großem Lob der Kritiker aufgeführt. Das Werk wurde bereits im Mai 2003 von der New York City Opera in ihr Programm, "Vox 2003: Showcasing American Opera," aufgenommen und hielt dort als eine von wenigen, den Kritikern stand.

Im Jänner 2005 wurde ihre neue Kammeroper, Where the Cross Is Made, basierend auf einem Stück von Eugene O'Neill, von der National Opera Association (USA) im Rahmen ihres internationalen, biennalen Wettbewerbs für neue Kammeropern, preisgekrönt. Eine gekürzte Version wurde in New York City vorgestellt. Die gesamte Oper wurde auch im Jänner 2006, bei der 51. jährlichen Zusammenkunft der National Opera Association in Ann Arbor MI, aufgeführt.
Die Website www.eoneill.com widmet sich den Werken und Bühnenstücken von Eugene O'Neill. Sie beinhaltet ein Video der Premiere der Oper aus einem Akt "Where The Cross Is Made" und andere wichtige Informationen, welche sich auf vergangene und mögliche zukünftige Aufführungen dieses Werks beziehen.
>> www.eoneill.com

Ihre 26 Orchesterwerke beinhalten das bekannte Stück Tschernobyl, welches in Wien, Hamburg, der tschechischen Republik, Bulgarien, in den USA (Chautauqua Festival) und in Maine (Portland Symphony Orchester) gespielt wurde. Als Teil eines besonderen Konzertes, am 25. Februar 2006 spielte es das Yale Symphony Orchestra, unter der Leitung von Toshiyuki Shimada, zum Andenken an den 20. Jahrstag des weltweit größten nucklearen Unfalls.
Seit seiner Veröffentlichung 1987 auf CD, wird Tschernobyl weltweit auf Radiostationen gespielt.

Die Komponistin schrieb auch zahlreiche Solis und Kammerwerke für eine Vielzahl an unterschiedlichen Instrumenten und Ensembles. Darunter das vom Wiener Mozartjahr 2006 in Auftrag gegebene String Quartet No. 2 und Brass Quintet No. 2: Variations on the "Streets of Laredo", in Auftrag gegeben von der Universität von Mississippi für ihr Musikfestival 2005.
Ihre Biographie, Journeys Through the Life and Music of Nancy Van de Vate, von Laurdella Foulkes-Levy und Burt Levy, wurde 2004 von Scarecrow Press veröffentlicht.

In der Musiksammlung der Österr. Nationalbibliothek, eine der höchst angesehensten Bibliotheken weltweit, werden alle Werke, biographische und professionelle Unterlagen der Komponistin archiviert.
>> www.onb.ac.at

Als sehr gefragte Rednerin nahm sie am World Music Council Treffen in Los Angeles im Oktober 2005 teil.
Seit der Gründung der Vergabe des Kyoto Preises für Musik vor mehr als 30 Jahren, wird sie auch hier als Jurorin respektiert und geschätzt.
Mit ihrem verstorben Ehemann, Clyde Smith gründete sie 1990 eine internationale CD-Firma, Vienna Modern Masters, deren Präsidentin und Künstlerische Leiterin sie ist.


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